DEL-Halbfinale startet spektakulär: Berlin dominiert, Mannheim siegt nach Verlängerung
DEL-Halbfinale: Berlin und Mannheim mit starkem Start

Hochklassiger Auftakt im DEL-Halbfinale: Berlin und Mannheim setzen erste Akzente

Die Halbfinalserien der Deutschen Eishockey Liga haben mit zwei packenden Begegnungen begonnen. Sowohl die Eisbären Berlin als auch die Adler Mannheim konnten ihre ersten Spiele für sich entscheiden und damit wichtige Grundsteine für den Einzug ins Finale legen.

Berliner Eisbären überraschen mit deutlichem Sieg gegen Kölner Haie

Der Titelverteidiger Eisbären Berlin startete mit einem beeindruckenden 6:3-Erfolg gegen den Hauptrundensieger Kölner Haie in die Playoff-Halbfinals. Das Spiel entwickelte sich von Beginn an zu einem offenen Schlagabtausch, bei dem die Berliner ihre Chancen effizient nutzten. Besonders bemerkenswert war die Leistung des erst 19-jährigen Moritz Kretzschmar, der in diesem Spiel seine ersten beiden DEL-Tore überhaupt erzielte.

Die Eisbären profitierten dabei von einem ungewöhnlichen Patzer des ansonsten herausragenden Kölner Keepers Janne Juvonen, der erst kürzlich sowohl zum besten Torhüter als auch zum wertvollsten Spieler der Liga gekürt worden war. Im zweiten Drittel entschieden die Berliner die Partie praktisch, als ihnen innerhalb von nur 66 Sekunden zwei wichtige Treffer gelangen.

Breites Pickt-Banner — kollaborative Einkaufslisten-App für Telegram

Mannheim erkämpft sich knappen Sieg nach Verlängerung

In der parallel laufenden Halbfinalserie setzten sich die Adler Mannheim mit einem 3:2-Sieg nach Verlängerung gegen den EHC Red Bull München durch. In einem ebenfalls hochklassigen Duell erwies sich Mannheims Kapitän Marc Michaelis als Matchwinner, als er in der rasanten Overtime den entscheidenden Treffer erzielte.

Nationaltorhüter Maximilian Franzreb zeigte bei den Adlern eine herausragende Leistung und parierte mehrere gefährliche Münchner Angriffe. Stürmer Justin Schütz kommentierte den Sieg bei MagentaSport mit den Worten: „Das war geil“ und kündigte für das zweite Spiel am Freitag in München „eine Schlacht“ an.

Verletzungssorgen und taktische Überlegungen

Neben den sportlichen Höhepunkten gab es auch negative Nachrichten zu vermelden. Bei den Eisbären Berlin musste Stürmer Eric Hördler bereits im ersten Drittel nach einem Check gegen den Kopf verletzt vom Eis getragen werden. Seine weitere Einsatzfähigkeit ist derzeit ungewiss.

Interessant ist zudem die besondere Spielsituation in der Berlin-Köln-Serie: Obwohl die Kölner Haie die Hauptrunde souverän gewonnen hatten, fand das erste Spiel der Best-of-Seven-Serie aufgrund langfristiger Belegungspläne der Kölner Arena in Berlin statt. Nationalstürmer Marcel Noebels von den Eisbären kommentierte diesen Umstand: „Dass das Heimrecht getauscht wurde, kam uns zugute. Wir planen aber mit einer langen Serie.“

Ausblick auf die weiteren Begegnungen

Die Serie zwischen Berlin und Köln gilt trotz des deutlichen ersten Ergebnisses als ausgeglichen. Die Eisbären hatten im Vorjahr die Finalserie gegen die Haie dominiert und dabei die letzten drei Siege jeweils mit 7:0 eingefahren, doch in dieser Saison waren die Vorzeichen vor dem Halbfinale anders bewertet worden.

Am Freitag gehen beide Halbfinalserien in die nächste Runde. Während Mannheim in München antreten muss, empfangen die Kölner Haie die Eisbären Berlin in ihrer Heimarena. Beide unterlegenen Teams werden alles daran setzen, die Serie wieder auszugleichen und den Favoriten ihre Grenzen aufzuzeigen.

Pickt After-Article-Banner — kollaborative Einkaufslisten-App mit Familien-Illustration