Eisbären vor Halbfinale-Spiel 5: Stettmer muss Hildebrand ersetzen - Defensive muss besser werden
Eisbären vor Halbfinale-Spiel 5: Stettmer ersetzt Hildebrand

Eisbären vor entscheidendem Halbfinale-Spiel 5: Stettmer muss Hildebrand ersetzen

Die Berliner Eisbären stehen vor einer entscheidenden Herausforderung im DEL-Halbfinale. Am Freitag kommt es zum fünften Spiel der Best-of-Seven-Serie gegen die Kölner Haie in der Uber Arena (19.30 Uhr, MagentaSport). Nachdem die Serie mit 2:2 ausgeglichen ist, müssen die Eisbären dringend mehrere Schwachstellen beheben, um die Wende zu schaffen.

Torwartwechsel: Stettmer übernimmt für verletzten Hildebrand

Ein zentrales Problem für die Eisbären ist der Ausfall von Stammtorwart Jake Hildebrand. Der 32-Jährige verletzte sich im zweiten Drittel des letzten Spiels beim 3:4 nach Verlängerung und fällt voraussichtlich länger aus. Die Last liegt nun auf den Schultern von Jonas Stettmer (24). Der junge Torwart aus Straubing gilt als die Ruhe in Person und zeigte in Köln mit 17 gehaltenen Schüssen von 18 Torschüssen bereits seine Qualitäten.

Defensive muss deutlich besser werden

Die Abwehrleistung der Eisbären war in den letzten Spielen nicht überzeugend. In Köln zeigten sich die Haie deutlich aggressiver in den Zweikämpfen und enger am Mann. Die Berliner ließen mehrere Konter zu, was in den Play-offs in dieser Häufigkeit nicht passieren darf. Die Defensive muss sich dringend stabilisieren, um den Kölner Angriffen standzuhalten.

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Erholung und Chancenverwertung als Schlüsselfaktoren

Besonders wichtig ist jetzt die Regeneration der Spieler. Die Eisbären haben aufgrund mehrerer Verletzungen (vier Stammspieler: Blaine Byron, Patrick Khodorenko, Lean Bergmann, Jake Hildebrand) einen kleineren Kader als Köln und müssen ihre Kräfte optimal einteilen.

Ein weiteres Problem war die ineffiziente Chancenverwertung. Trotz eines Schussverhältnisses von 76:67 für Berlin im letzten Spiel wurden zahlreiche Großchancen vergeben. Leo Pföderl, Andreas Eder und Liam Kirk konnten ihre Möglichkeiten nicht nutzen, oder ihre Schüsse wurden von Kölner Keeper Janne Juvonen gehalten. Oft wurden die Eisbärenstürmer von der Haie-Verteidigung abgedrängt und mussten aus ungünstigen Positionen schießen.

Anspiele und Puckbesitz verbessern

Die Bullyquote war in Köln deutlich verbesserungsbedürftig. Während sie beim 4:2-Sieg von Berlin am Mittwoch noch gut funktionierte, gewannen die Haie in Köln 54 Anspiele gegenüber 40 der Eisbären. Da jedes gewonnene Anspiel direkt zu Puckbesitz führt, muss Berlin in diesem Bereich dringend nachlegen.

Fazit: Die Eisbären haben vor dem entscheidenden fünften Spiel viel zu tun. Mit einer verbesserten Defensive, effizienterer Chancenverwertung und einer starken Leistung von Ersatztorwart Jonas Stettmer ist die Wende in der Halbfinal-Serie jedoch durchaus möglich.

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