Krefeld Pinguine vor historischem DEL-Rückkehr: Traditionsklub steht vor Wiederaufstieg
Krefeld vor DEL-Rückkehr: Traditionsklub nahe am Aufstieg

Krefeld Pinguine vor historischem DEL-Rückkehr: Traditionsklub steht vor Wiederaufstieg

Die Euphorie in Krefeld ist grenzenlos. Mit einem überzeugenden 4:1-Auswärtssieg gegen die Kassel Huskies haben sich die Krefeld Pinguine in der DEL2-Finalserie einen komfortablen 2:0-Vorsprung erkämpft. Nur noch zwei weitere Siege trennen den Traditionsverein nun von der lang ersehnten Rückkehr in die Deutsche Eishockey Liga.

Trainer Popiesch als Architekt des Erfolgs

Vater dieses beeindruckenden Erfolgslaufs ist Trainer Thomas Popiesch. Der 60-jährige Berliner hat es verstanden, aus den Krefeldern eine geschlossene Einheit zu formen. „Wie schon zuvor in Bremerhaven setzt der erfahrene Eishockey-Lehrer auf eine stabile Abwehr und taktische Disziplin“, analysieren Experten. Diese Strategie trägt nun Früchte: Bereits der zehnte Sieg im zehnten Play-off-Spiel gelang den Rheinländern.

Dominante Leistung in Kassel

Nach einem frühen 0:1-Rückstand drehten die Pinguine mächtig auf und ließen den Huskies im eigenen Stadion kaum Luft zum Atmen. Besonders beeindruckend war das deutliche Schussverhältnis von 19:4 zugunsten der Gäste. In der Schlussminute setzte Mathew Santos mit einem Treffer ins leere Tor den Schlusspunkt unter eine überzeugende Leistung.

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Finanzielle Weichen bereits gestellt

Die organisatorischen Vorbereitungen für einen möglichen Aufstieg laufen bereits auf Hochtouren. Die Pinguine haben die DEL-Lizenz beantragt und die erforderliche Gebühr von 1,4 Millionen Euro gezahlt. Sollte die Finalserie gewonnen werden, stünde einer Rückkehr in die erste Liga formal nichts mehr im Wege – und der Absteiger Dresden wäre endgültig Geschichte.

Vernünftiger Aufstiegskurs

Interessant sind allerdings die Worte von Hauptgesellschafter Peer Schoop in der „Rheinischen Post“. „Wir werden kein finanzielles Abenteuer eingehen“, betonte der Ober-Pinguin. Dennoch sprechen die Rahmenbedingungen für den Verein: ständig ausverkaufte Arena, begeisterte Fans und ein Sponsorenzulauf sollten dem Aufstieg in die Penny DEL nicht im Wege stehen.

Historische Verbindungen im Trainerteam

Eine besondere Note erhält die Erfolgsstory durch Co-Trainer Steffen Ziesche. Der Berliner war selbst Meisterspieler der Krefelder im legendären Jahr 2003 und bringt nun seine Erfahrung ins Trainerteam ein. Diese Kontinuität scheint sich auszuzahlen.

Entscheidung rückt näher

Für die Kassel Huskies wäre ein erneutes Verpassen des Aufstiegs eine herbe Enttäuschung. Die Serie bleibt damit spannend, auch wenn Krefeld mit dem Heimvorteil im Rücken agiert. Am Dienstagabend (19.30 Uhr) wird in Krefeld erneut eine ausverkaufte Arena erwartet, wenn die Pinguine den dritten Sieg der Finalserie anpeilen.

Die gesamte Region blickt gespannt auf die kommenden Spiele. Sollten die Pinguine tatsächlich zurück in die DEL finden, wäre dies nicht nur ein sportlicher, sondern auch ein emotionaler Höhepunkt für den Traditionsverein und seine treue Fangemeinde.

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