Rostock Piranhas festigen Playoff-Chance mit 7:4-Sieg gegen Herforder Ice Dragons
Rostock Piranhas nach Sieg gegen Herford weiter auf Vormarsch

Rostock Piranhas festigen mit klarem Heimsieg ihre Playoff-Position

In einem packenden Duell der Eishockey-Oberliga Nord haben die Rostock Piranhas ihre Ambitionen auf die Playoffs eindrucksvoll untermauert. Mit einem 7:4 (4:1, 2:2, 1:1)-Erfolg gegen die Herforder Ice Dragons in der Zwischenrunde 2 gelang den Ostseestädtern ein wichtiger Schritt in Richtung Postseason. Der Sieg katapultierte das Team auf Platz vier der Tabelle, wo sie mit nunmehr 49 Punkten nur noch zwei Zähler hinter den Black Dragons Erfurt liegen, die den letzten Playoff-Rang belegen.

Starkes erstes Drittel legt den Grundstein

Die Piranhas, die in nahezu bester Besetzung mit Torhüter Timon Bätge antraten, zeigten von Beginn an ihre Offensivstärke. Bereits in der ersten Spielminute erzielte Maximilian Braun nach Vorlagen von Filip Stopinski und Liam Fraser das 1:0. Weitere frühe Treffer von Wolter (7. Minute), Stopinski (15. Minute) und Connor Hannon (20. Minute) sorgten für eine komfortable 4:1-Führung nach dem ersten Drittel. Trotz eines Gegentors in Unterzahl durch Pierson (9. Minute) behielten die Gastgeber die Kontrolle über das Spielgeschehen.

Offensive Brillanz und defensive Schwächen

Im zweiten Drittel setzten die Rostocker ihre Dominanz fort. Jesper Öhrvall traf in der 35. Minute zu seinem 16. Saisontor, gefolgt von Liam Fraser, der nur eine Minute später seinen 29. Saisontreffer markierte und damit das Ergebnis auf 6:2 ausbaute. Allerdings zeigten sich in der Abwehrphase Lücken: Die Norddeutschen agierten zeitweise zu sorglos, was zu weiteren Gegentoren durch Sticha (27. Minute) und Avdeev (39. Minute) führte. Auch im letzten Drittel gelang Herford mit einem Treffer von Garten (50. Minute) die Reduzierung auf 6:4.

Breites Pickt-Banner — kollaborative Einkaufslisten-App für Telegram

Entscheidender Schlussakt und Trainer-Kritik

Als die Herforder Ice Dragons in der Schlussphase ihren Torhüter für einen zusätzlichen Feldspieler vom Eis nahmen, verpassten Stopinski und Maximilian Braun mit Schüssen auf das leere Tor nur knapp den Pfosten. Die Erlösung brachte schließlich Connor Hannon, der in der 57. Minute nach einer Vorlage von Turnwald und Maximilian Braun zum 7:4-Endstand traf. REC-Trainer Marius Pöpel zeigte sich nach dem Spiel gemischt: „Das erste Drittel haben wir klar bestimmt. Danach sind wir zu selbstbewusst geworden und waren in der Defensive teilweise zu sorglos. Daran müssen wir arbeiten.“ Dennoch betonte er die positive Entwicklung: „Es ist ein schönes Gefühl, dass wir in den letzten vier Spielen punkten konnten.“

Kapitän Steinmann sieht Playoffs in Reichweite

REC-Kapitän Kilian Steinmann äußerte sich optimistisch über die weiteren Aussichten: „Wir haben phasenweise wirklich stark gespielt. Aber vier Gegentore daheim sind zu viel. Wenn wir das in den nächsten Spielen unter Kontrolle bringen, dann steht den Playoffs nichts mehr im Weg.“ Mit Stopinski, der ein Tor und zwei Vorlagen beisteuerte, und Hannon, dem zwei Treffer gelangen, konnten mehrere Spieler überzeugen. Das Team blickt nun dem nächsten Auswärtsspiel am Sonntag, dem 15. Februar, in Herne mit Zuversicht entgegen, um die Playoff-Chance weiter zu festigen.

Pickt After-Article-Banner — kollaborative Einkaufslisten-App mit Familien-Illustration