Deutscher Poker-Profi Phillip Sternheimer erzielt Millionen-Erfolg in Südkorea
Deutscher Poker-Profi holt Millionen in Südkorea

Deutscher Poker-Star glänzt bei High-Roller-Event in Asien

Was für eine atemberaubende Leistung! Der deutsche Poker-Profi Phillip Sternheimer hat beim prestigeträchtigen 100.000-Dollar-Main-Event der Triton-Series in Südkorea eine sensationelle Vorstellung geboten. In einem hochkarätigen Feld von 148 internationalen Top-Spielern kämpfte sich der in London lebende Deutsche bis ins spannende Heads-up-Duell vor und sicherte sich dabei ein beeindruckendes Preisgeld von 2,16 Millionen Euro.

Nervenkitzel bis zur letzten Karte

Das Finale entwickelte sich zu einem wahren Poker-Thriller. Sternheimer traf auf den amerikanischen Ausnahmespieler Ben Tollerene, der in seiner Karriere bereits über 27 Millionen Euro gewonnen hat. Obwohl der Deutsche als klarer Außenseiter in das Duell ging, lieferte er einen hartnäckigen Kampf und konnte zwischenzeitlich sogar Boden gutmachen. Die Entscheidung fiel schließlich durch einen nicht gelungenen Bluff von Sternheimer, der damit den Titel und die zusätzlichen 3,2 Millionen Euro knapp verpasste.

Steile Karriere des deutschen Talents

Für Phillip Sternheimer markiert dieser Erfolg einen weiteren Höhepunkt in seiner beeindruckenden Entwicklung. Erst seit drei Jahren spielt der Mixed-Games-Spezialist regelmäßig bei High-Roller-Turnieren mit und hat nach einer kurzen Auszeit offenbar wieder volles Engagement gefunden. Im vergangenen Sommer gewann er sein erstes Gold-Armband bei der World Series of Poker in Las Vegas, und bei der Winter-Edition auf den Bahamas sicherte er sich in drei Turnieren insgesamt etwa 1,2 Millionen Euro.

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Der deutsche Profi startet auch im Jahr 2026 äußerst erfolgreich: Bei der renommierten Poker-Go-Tour in der Wüste Nevadas erreichte er einen zweiten und einen dritten Platz. Bemerkenswert ist, dass ausgerechnet im No-Limit Hold'em – nicht seiner Spezialdisziplin – sein bisher größter finanzieller Erfolg gelang.

Weiter geht's in Jeju

Für Sternheimer ist das Turnier in Südkorea noch lange nicht beendet. Nach dem No-Limit-Hold'em-Event stehen jetzt die Omaha-Turniere auf dem Programm, die eigentlich der Hauptgrund für seine Reise auf die Vulkaninsel Jeju waren. Der deutsche Spieler zeigt sich ambitioniert und greift nach den Poker-Sternen.

Übrigens: Auch sein Landsmann Tom Fuchs lieferte eine starke Leistung ab und schaffte es unter die letzten neun Spieler. Er beendete das Turnier auf dem achten Platz und gewann etwa 400.000 Euro. Damit präsentiert sich das deutsche Poker-Team international äußerst konkurrenzfähig.

Die Triton-Series in Südkorea hat einmal mehr bewiesen, dass deutsche Pokerspieler auf höchstem Niveau mithalten können. Phillip Sternheimers Leistung wird sicherlich weitere Nachwuchstalente inspirieren und das Interesse am professionellen Poker in Deutschland weiter steigern.

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