TSV 1860-Talent Loris Husic trauert um früh verstorbenen Vater und Mentor
Der TSV 1860 München trauert mit einem seiner größten Talente. Loris Husic, der 18-jährige Mittelfeldspieler der Löwen-U19, hat seinen Vater Denis im Alter von nur 48 Jahren verloren. Dies gab der Österreicher selbst über seine Social-Media-Kanäle bekannt und löste damit eine Welle der Anteilnahme aus.
Vater war mehr als nur Familie: Trainer, Freund und Fan
In einem emotionalen Post auf Instagram beschrieb Husic die enge Bindung zu seinem Vater. "Der Gedanke, dich in diesem Leben nie wiederzusehen, zerreißt mich", schrieb der Youngster. "Du warst viel mehr als nur der beste Papa der Welt. Du warst mein Trainer, mein Lehrer, mein Beschützer, mein bester Freund, mein größter Fan, einfach mein alles." Besonders betonte Husic die gemeinsame Leidenschaft für den Fußball: "Täglich hast du mich geschliffen und mir den richtigen Weg vor die Füße gelegt. Wir haben zusammen für unseren Traum 'Fußballer' zu werden mehr als gekämpft und alles gegeben."
Profikarriere im Fokus: Husic gilt als kommender Star
Loris Husic zählt zu den vielversprechendsten Nachwuchsspielern des TSV 1860. Ihm wird der mittelfristige und dauerhafte Sprung zu den Profis in der Dritten Liga zugetraut. In dieser Spielzeit kam der zentrale Mittelfeldspieler bereits auf zwei Einsätze bei den Profis. Zudem holte er im November 2025 mit der österreichischen U17-Nationalmannschaft WM-Silber in Katar. Sein Vater Denis war selbst im Fußball verwurzelt und arbeitete insgesamt 13 Jahre als Jugend- und Cheftrainer beim SV Wörgl in Österreich. Der Verein würdigte ihn mit den Worten: "Danke Denis für deine Arbeit in unseren Farben und wir werden dich nie vergessen!"
Persönliches Versprechen an den Vater
In seiner Trauerbotschaft richtete Husic auch einen Blick in die Zukunft. "Du bist mein größtes Vorbild und ich weiß, du schaust mir jetzt von oben zu", schrieb er. "Ich verspreche dir, ich werde dich genauso stolz machen, wie du es mich gemacht hast." Diese Worte unterstreichen die Motivation des Talents, trotz des schweren Verlusts weiter für seine Karriere zu kämpfen. Trainer Markus Kauczinski hatte Husic bereits für das Auswärtsspiel in Duisburg nicht in den Profikader berufen, was nun mit dem traurigen Hintergrund erklärt wird.
Die Fußballgemeinschaft zeigt sich solidarisch mit dem jungen Spieler, der in einer schwierigen Phase Unterstützung benötigt. Husics Entwicklung wird mit besonderer Aufmerksamkeit verfolgt, da er nicht nur sportlich, sondern auch persönlich eine herausfordernde Zeit durchlebt.



