Arsenal trotz Havertz-Bank und Remis im Champions-League-Halbfinale
Der FC Arsenal hat sich mit Mühe und Not ins Halbfinale der Champions League gekämpft. Im Viertelfinal-Rückspiel gegen Sporting Lissabon reichte den Gunners ein 0:0-Unentschieden zu Hause, nachdem sie das Hinspiel mit 1:0 gewonnen hatten. Der entscheidende Treffer im ersten Aufeinandertreffen war von Kai Havertz erzielt worden.
Packender Fight mit wenig Offensivglanz
Das Rückspiel entwickelte sich zu einem nervenaufreibenden Duell, bei dem Arsenal zwar druckvoll und kämpferisch auftrat, aber offensiv kaum überzeugende Ideen zeigte. Echte Torchancen blieben Mangelware. Auch die späte Einwechslung von Nationalspieler Havertz in der 56. Spielminute brachte nicht die erhoffte Wende. Sporting Lissabon fand im Verlauf der Partie immer besser ins Spiel und lieferte dem favorisierten Arsenal einen packenden und ausgeglichenen Fight.
Zweites Halbfinale in Serie und Double-Träume
Trotz der offensichtlichen Formschwäche und des enttäuschenden Offensivspiels steht Arsenal nun zum zweiten Mal in Folge in der Runde der letzten Vier der Königsklasse. Im Halbfinale erwartet den Tabellenführer der Premier League der spanische Topklub Atlético Madrid. Die Gunners dürfen weiter vom meisterlichen Double träumen: In der englischen Liga haben sie vor dem direkten Duell mit Verfolger Manchester City am kommenden Sonntag einen Vorsprung von sechs Punkten, allerdings auch ein Spiel mehr absolviert.
Das letzte Champions-League-Endspiel erreichte der traditionsreiche Londoner Klub vor genau 20 Jahren. Der Weg dorthin ist in dieser Saison zwar holprig, aber nach dem knappen Weiterkommen gegen Sporting weiterhin möglich. Die Leistung von Trainer Mikel Artetas Team muss in den kommenden Wochen jedoch deutlich steigen, um die hochgesteckten Ziele zu erreichen.



