Fisnik Asllani erklärt: Warum er für den Kosovo und nicht für Deutschland spielt
Asllani erklärt Entscheidung für Kosovo statt DFB

Fisnik Asllani erklärt seine Entscheidung für den Kosovo

Für Fisnik Asllani, das aufstrebende Sturm-Talent der TSG Hoffenheim, läuft derzeit vieles zusammen. In der Bundesliga zeigt der 23-Jährige beeindruckende Leistungen, doch für die deutsche Fußballnationalmannschaft wird er niemals auflaufen. Nun hat der junge Offensivspieler ausführlich erklärt, warum er sich bewusst gegen den Deutschen Fußball-Bund (DFB) und für eine Karriere im Trikot des Kosovo entschieden hat.

Heimatverbundenheit als entscheidender Faktor

Im Podcast Phrasenmäher der Bild-Zeitung gab Asllani tiefe Einblicke in seine persönliche Motivation. „Mein Gefühl hat mir gesagt, dass es die richtige Entscheidung ist, für den Kosovo aufzulaufen“, erklärte der Hoffenheimer. „Ich bin auch sehr, sehr heimatverbunden. Wir haben unseren ganzen Urlaub im Kosovo verbracht. Ich habe ganz viel Familie dort“, fügte er mit spürbarer Emotion hinzu.

Diese starke Verbindung zu seinen Wurzeln überwog letztlich alle anderen Überlegungen, obwohl Asllani durchaus Anerkennung für die Förderung durch den deutschen Fußball zeigt.

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Dankbarkeit gegenüber dem DFB trotz anderer Wahl

Der Stürmer betonte ausdrücklich, dass er seine fußballerische Entwicklung maßgeblich dem deutschen System verdankt. „Bei aller Dankbarkeit, die ich natürlich auch dem DFB gegenüber habe, weil ich auch nicht der Spieler wäre, hätte ich das Ganze nicht durchlebt und die ganze Ausbildung genossen, die mir Deutschland ermöglicht hat“, so Asllani.

Diese Aussage unterstreicht die komplexe Entscheidungsfindung, bei der professionelle Ausbildung und emotionale Bindung gegeneinander abgewogen wurden.

WM-Chance mit dem Kosovo und Bundesliga-Erfolge

Sportlich könnte sich Asllanis Entscheidung bald auszahlen. Mit dem Kosovo hat der Hoffenheimer in den kommenden Wochen theoretisch noch die Chance, sich für die nächste Fußball-Weltmeisterschaft zu qualifizieren. Dafür muss das Team in den Playoffs zunächst gegen die Slowakei und anschließend gegen den Sieger des Duells zwischen der Türkei und Rumänien gewinnen.

Parallel dazu setzt Asllani seine beeindruckende Entwicklung in der Bundesliga fort. In der laufenden Saison traf der Stürmer bereits achtmal für die TSG Hoffenheim und zieht damit die Aufmerksamkeit internationaler Top-Klubs auf sich.

Großes Interesse von europäischen Spitzenvereinen

Die starken Leistungen des 23-Jährigen haben bereits namhafte Vereine auf den Plan gerufen. Berichten zufolge zeigen sich Klubs wie der FC Bayern München, der FC Chelsea aus England und Tottenham Hotspur sehr interessiert an einer Verpflichtung des talentierten Offensivspielers.

Diese Entwicklung unterstreicht Asllanis steilen Aufstieg im Profifußball, der nun durch seine klare Entscheidung für die kosovarische Nationalmannschaft eine zusätzliche, persönliche Dimension erhält.

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