BR Volleys demonstrieren Stärke im regionalen Duell
Die BR Volleys haben ihre Enttäuschung über das vorzeitige Aus in den europäischen Wettbewerben eindrucksvoll verarbeitet. Im spannenden Berlin-Brandenburg-Derby setzte sich der deutsche Meister mit 3:1 (25:18, 23:25, 25:20, 25:16) gegen die Netzhoppers KW durch und bewahrte damit die Chance auf den ersten Platz zum Abschluss der Hauptrunde.
Spannungsgeladene Begegnung mit wechselhaften Phasen
Das Derby begann mit einer Überraschung, als die Netzhoppers im ersten Satz schnell mit 3:0 in Führung gingen. Doch die Berliner unter Trainer Alexandre Leal reagierten prompt, übernahmen das Kommando und zeigten ihre gewohnte Souveränität. Besonders herausstechen konnte Jake Hanes, der mit insgesamt 25 Punkten einen maßgeblichen Beitrag zum Sieg leistete und durch mehrere Assen glänzte.
Im zweiten Satz schien Berlin einem mühelosen Erfolg entgegenzugehen, als sie bis zum 12:7 führten. Doch die Netzhoppers, angeführt von Lovis Homberger mit 17 erzielten Punkten, kämpften sich zurück, gingen beim 20:19 in Führung und sicherten sich überraschend den Satzgewinn.
Berlin findet zur alten Stärke zurück
Die dritte Phase des Spiels begann verhalten für die Volleys, die zunächst nicht ihre gewohnte Dominanz fanden. Die Netzhoppers nutzten diese Unsicherheit und hielten bis zum 17:17 mit, bevor Berlin ihren zweiten Satzball zum 2:1 verwandelte. Mit zurückgewonnener Sicherheit ließen die Volleys im vierten Durchgang dann nichts mehr anbrennen und setzten den zweiten Matchball erfolgreich um.
Trotz der Niederlage haben die Netzhoppers KW bereits einen Platz in den Playoffs sicher, was die Bedeutung dieses Derbys unterstreicht. Für die BR Volleys bedeutet dieser Sieg nicht nur drei wichtige Punkte, sondern auch ein deutliches Signal der Erholung nach den europäischen Rückschlägen.



