Enttäuschung für Mecklenburg-Vorpommern: ATSV Güstrow und Schweriner SC verpassen Regionalliga-Aufstieg
Die Hallenhockey-Aufstiegsrunden zur Regionalliga Ost fanden in Güstrow bei den Damen und in Schwerin bei den Herren statt, doch die sportlichen Erfolge der beiden Mecklenburg-Vorpommerschen Meister blieben aus. Während sich die Herren des HC Argo 04 Berlin und die Damen vom Post SV Chemnitz den Aufstieg in die höchste ostdeutsche Spielklasse sicherten, mussten die Vertreter aus MV ohne Punkte nach Hause gehen.
Schweriner SC kämpft tapfer gegen hohe Favoriten
Die Herren des Schweriner SC standen gegen den hohen Favoriten Tresenwalder HC Leipzig ganz dicht vor einem Auftaktsieg. Nach nur 15 Minuten führten sie durch zwei innerhalb von nur 60 Sekunden erzielte Tore von Robin Vatter und Oscar Böger mit 2:0. Auch zwei Minuten vor dem Abpfiff lagen sie weiterhin mit 2:1 vorn, mussten sich aber in der Schlussminute doch noch mit 2:3 geschlagen geben. SSC-Keeper Luca Maurice Vatter warf sich in jeden Schuss und zeigte eine starke Leistung.
In der Abschlussbegegnung fehlte gegen den Berliner Meister HC Argo 04 bei der 1:6-Niederlage dann auch die Kraft. Den Schweriner Ehrentreffer erzielte erneut Oscar Böger. Die Berliner hatten zuvor den Tresenwalder HC nach 0:3-Rückstand mit 5:4 besiegt und schafften ungeschlagen den Aufstieg in die Regionalliga Ost.
ATSV Güstrow setzt weiterhin auf Nachwuchsarbeit
Die Güstrowerinnen verloren zum Auftakt gegen den späteren Aufsteiger Post SV Chemnitz mit 1:6. Allerdings fiel die klare Entscheidung für die Sächsinnen erst in der Schlussphase, denn zehn Minuten vor dem Abpfiff lag der ATSV nur 1:2 zurück. Einzige Torschützin war Antonia Bürger, die mit ihrem Treffer Hoffnung weckte.
Das bedeutungslose Abschlussspiel gegen CfL 04 Berlin verlor Güstrow knapp mit 2:3. Die beiden Güstrower Tore erzielten Elena Bartel und Viktoria Bärsch, doch es reichte nicht zum Sieg. Trotz der Niederlagen zeigte sich der Güstrower Hockey-Chef Marco Drenckhan optimistisch: „Unsere Mannschaft hat sich jedenfalls nicht blamiert. Ich bin auch sicher, dass wir in den nächsten Jahren durch unsere sehr gute Nachwuchsarbeit mit den Mädchen auch gute Chancen haben, wieder in die Regionalliga aufzusteigen“, sagte er nach den Spielen.
Der Hockey-Landesverband Mecklenburg-Vorpommern war in Güstrow und Schwerin ein sehr guter Gastgeber für die Aufstiegsrunden, doch die sportlichen Erfolge blieben leider aus. Beide Teams müssen nun weiter in ihren jeweiligen Ligen antreten und hoffen, in der kommenden Saison erneut eine Chance auf den Aufstieg zu erhalten.



