Regionalliga Showdown: SV Warnemünde kämpft in Berlin um den Klassenerhalt
SV Warnemünde: Letzter Spieltag entscheidet über Klassenerhalt

Spannender Finaltag in der Regionalliga Ostsee-Spree

Am letzten Spieltag der Regionalliga Ostsee-Spree steht für die Handballerinnen des SV Warnemünde alles auf dem Spiel. Während sich der Gastgeber VfV Spandau bereits durch einen 31:28-Erfolg bei Grün-Weiß Schwerin II den Klassenerhalt sicherte, müssen die Schützlinge von Trainer Gerald Hein in Berlin punkten, um die Liga zu halten. Die Partie entwickelt sich zum wahren Showdown der Saison.

Komplizierte Abstiegsregelung sorgt für Brisanz

Die Abstiegsregelung in der Regionalliga gestaltet sich äußerst komplex. „Um allen Eventualitäten aus dem Weg zu gehen, müssen wir dort punkten“, betont Trainer Gerald Hein. Der Coach zeigt sich überzeugt von seiner Mannschaft: „Die Mannschaft wird alles reinwerfen. Das hatte sie schon gegen Neubrandenburg trotz des 15:32 gezeigt. Die Moral ist intakt.“

Der SV Warnemünde belegt aktuell mit 21:21 Punkten den achten Tabellenplatz. Da theoretisch bis zu vier Absteiger möglich sind, richtet sich der Blick auch auf das parallel stattfindende Duell zwischen der HSG Neukölln (9./19:23) und Spitzenreiter Werder. Sollte die HSG gewinnen und der SVW verlieren, stünden beide Teams bei 21:23 Punkten.

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Torverhältnis könnte entscheidend werden

In diesem Szenario würden zunächst die direkten Duelle herangezogen, die aus SVW-Sicht 28:24 und 21:25 endeten. Bei Punkt- und Torgleichheit entscheidet das Gesamt-Torverhältnis. Hier hat Neukölln mit +13 Toren einen klaren Vorteil gegenüber Warnemünde (-46).

Staffelleiterin Ramona Kroll von Wildau erklärt die unklare Situation: „Da sich die Konstellationen erst nach Ablauf der Meldefristen für die drei Oberligen am 15. Mai ergeben und die Absteiger aus der 3. Liga sowie Neubrandenburgs Abschneiden in der Aufstiegsrelegation noch zu ermitteln sind, kann ich die Anzahl der Absteiger nicht sagen.“

Personelle Einschränkungen für den SV Warnemünde

Zusätzliche Unsicherheit bringen mögliche Aufstiegsentscheidungen: Die als Landesmeister feststehenden Teams TSG Wismar, Lok Rangsdorf und SG OSF Berlin könnten ihr Aufstiegsrecht wahrnehmen. Trotz der brisanten Ausgangslage vor dem Match gegen Spandau macht Trainer Gerald Hein deutlich: „Von den seit dem vergangenen Spieljahr infolge Kreuzband-OP ausgefallenen Lena Bunke und Leandra Schwebke werde ich keine einsetzen. Auch bei Lea Kellert nach Fußverletzung möchte ich eigentlich kein Risiko eingehen.“

Die Handballerinnen des SV Warnemünde stehen somit vor einer doppelten Herausforderung: Sie müssen nicht nur auf dem Feld gegen Spandau bestehen, sondern auch die komplizierten Tabellenkonstellationen im Auge behalten. Ein Punktgewinn würde alle Spekulationen beenden und den Klassenerhalt besiegeln.

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