Nürnberg – Eine überraschende Wendung im Sommer-Transferfenster: Tom Baack (27) verlässt nach nur einem Jahr den 1. FC Nürnberg und schließt sich dem Zweitliga-Konkurrenten SC Paderborn an. Wie „Sky“ zuerst berichtete, absolviert der Mittelfeldspieler bereits seinen Medizincheck bei den Ostwestfalen. Sollte dieser erfolgreich verlaufen, wird Baack einen Vertrag bis 2028 unterschreiben, der zudem eine einjährige Option beinhaltet. Besonders bitter für die Franken: Der sympathische Rechtsfuß wechselt ablösefrei.
Vertragssituation und Hintergründe
Nach seinem Wechsel von Verl im Jahr 2025 hatte Baack beim FCN laut BILD-Informationen lediglich einen Vertrag bis Sommer 2026 unterschrieben – eine ungewöhnlich kurze Laufzeit. Die Verantwortlichen des Clubs bemühten sich zwar um eine Verlängerung, doch vor wenigen Tagen erteilte Baack FCN-Sportvorstand Joti Chatzialexiou (50) eine endgültige Absage.
Sportliche Entwicklung bei Nürnberg
Baack, der in der Mannschaft hohes Ansehen genießt, hatte in der Hinrunde unter Cheftrainer Miroslav Klose (47) kaum Einsatzzeit erhalten (nur ein Starteinsatz). Im Frühjahr kämpfte er sich jedoch dauerhaft in die Startelf und erzielte gegen Hertha BSC (1:2) sogar seinen ersten Treffer für den Club. Nach der Heimniederlage gegen Dresden (0:2) verlor er jedoch wieder seinen Stammplatz – wohl das letzte, aber nicht einzige Argument für einen Vereinswechsel.
Wiedersehen mit Sportchef Lange
In Paderborn kehrt Baack nicht nur näher zu seiner Familie zurück, sondern trifft auch auf seinen ehemaligen Chef Sebastian Lange (38). Der gebürtige Paderborner und jetzige Sportchef war 2025 von Verl zum Zweitligisten gewechselt. Kurios: Sollte Paderborn den Aufstieg schaffen – trotz der jüngsten 1:5-Niederlage in Elversberg ist dies noch möglich – könnte Baack in der neuen Saison sogar in der Bundesliga auflaufen.



