Verletzung von Loïc Badé: Bayer Leverkusen droht finanzieller Millionenschaden
Badé-Verletzung könnte Bayer Leverkusen 80 Millionen kosten

Verletzungspech trifft Bayer Leverkusen: Badé fällt wochenlang aus

In der Leverkusener Kabine herrschte nach der 0:1-Niederlage bei Union Berlin Enttäuschung, doch der Blick richtete sich schnell nach vorn. "Der Trainer hat zu uns gesagt: 'Kopf hoch, immer weiter'", berichtete der brasilianische Mittelfeldspieler Arthur nach dem Spiel. Die unnötige Auswärtspleite, die Kapitän Robert Andrich mit seinem Fehler vor dem Treffer von Rani Khedira verschuldete, beendete eine beeindruckende Erfolgsserie des Werksklubs.

Muskelverletzung stoppt Bayer-Verteidiger

Besonders ärgerlich für die Leverkusener: Innenverteidiger Loïc Badé musste in der 68. Minute ausgewechselt werden und fällt nun mit einer Muskelverletzung im rechten Oberschenkel für mehrere Wochen aus. Dies bestätigte eine anschließende MRT-Untersuchung. Der 25-jährige Franzose hatte sich in Berlin das Verletzungspech zugezogen und fehlt dem Team damit zur entscheidenden Phase der Saison.

Gefährliche Achterbahnfahrt im Kampf um Europa

Vor dem wichtigen Play-off-Rückspiel gegen Olympiakos Piräus kassierte Bayer Leverkusen einen herben Rückschlag im Kampf um die Qualifikation für die Königsklasse. Die Werkself konnte die Patzer der Bundesliga-Konkurrenten RB Leipzig und TSG Hoffenheim nicht nutzen und verpasste die Chance auf wichtige Punkte. Seit dem Jahreswechsel zeigt die Bilanz in der Liga nur ausgeglichene Ergebnisse: drei Siege, drei Niederlagen und ein Unentschieden.

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Trainer Kasper Hjulmand zeigte sich nach dem Spiel enttäuscht, aber pragmatisch: "Am Ende haben uns das Glück und die letzte Qualität gefehlt. Natürlich sind wir enttäuscht, aber wir müssen dieses Spiel jetzt schnell abhaken. Es warten weitere wichtige Aufgaben auf uns."

Finanzielle Folgen könnten verheerend sein

Die sportliche Achterbahnfahrt könnte Leverkusen am Ende rund 80 Millionen Euro kosten, sollte die Teilnahme an europäischen Wettbewerben komplett verspielt werden. In der Saison 2024/2025 hatte Bayer 04 für das Erreichen des Champions-League-Achtelfinals noch 87 Millionen Euro eingenommen. Eine ähnlich hohe Summe wäre möglich, sollte Leverkusen nach dem 2:0 im Hinspiel in Piräus jetzt doch noch das Achtelfinale erreichen.

Zum Vergleich: In der Europa League, in der Bayer 2024 das Finale erreichte, kam der Klub insgesamt auf rund 41 Millionen Euro. Die finanziellen Unterschiede zwischen den Wettbewerben sind somit enorm und unterstreichen die wirtschaftliche Bedeutung der Champions-League-Qualifikation.

Sportliche Entwicklung gibt Anlass zur Sorge

Nach dem umfangreichen Umbruch im Kader mit dreizehn Neuzugängen ist Bayer Leverkusen immer noch weit davon entfernt, ein konstant spielendes Spitzenteam zu sein. Der Vizemeister der Vorsaison hat nach 22 Spielen aktuell 39 Punkte - in der vergangenen Saison waren es zum gleichen Zeitpunkt acht Punkte mehr, und in der Meistersaison sogar 19 Zähler mehr.

Die Verletzung von Loïc Badé kommt zur denkbar ungünstigsten Zeit und verschärft die personelle Situation in der Defensive. Während sich die Mannschaft auf das entscheidende Rückspiel gegen Olympiakos Piräus vorbereitet, muss der Trainerstab um Hjulmand nun alternative Lösungen für die Abwehr finden.

Die kommenden Wochen werden zeigen, ob Bayer Leverkusen die sportliche und finanzielle Krise abwenden kann oder ob die gefürchtete Achterbahnfahrt tatsächlich in einem Millionenschaden endet. Die Verletzung von Badé stellt dabei einen weiteren Rückschlag dar, den der Klub verkraften muss.

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