FC Barcelona legt UEFA-Beschwerde nach CL-Niederlage ein - VAR-Ärger eskaliert
Barcelona legt UEFA-Beschwerde nach CL-Niederlage ein

FC Barcelona reicht offizielle UEFA-Beschwerde nach kontroverser CL-Niederlage ein

Der FC Barcelona hat nach der 0:2-Heimniederlage im Viertelfinal-Hinspiel der Champions League gegen Atlético Madrid eine offizielle Beschwerde bei der UEFA eingereicht. Der Verein von Trainer Hansi Flick sieht sich durch mehrere Schiedsrichterentscheidungen schwer benachteiligt und prangert insbesondere die Arbeit des deutschen Video-Assistenten Christian Dingert an.

Strittige Handspiel-Szene im Fokus der Beschwerde

Im Zentrum der Beschwerde steht eine kontroverse Szene aus der 54. Spielminute. Atlético-Verteidiger Marc Pubill stoppte einen bereits ausgeführten Abstoß mit der Hand, offenbar in der Annahme, das Spiel sei noch nicht wieder aufgenommen worden. Barcelona argumentiert in seinem offiziellen Statement, dass diese Aktion einen klaren Elfmeter hätte bedeuten müssen und bezeichnet die Entscheidung der Unparteiischen als "gravierenden Fehler".

Besonders brisant: Pubill hatte vor dieser Szene bereits eine Gelbe Karte erhalten. Nach Ansicht des FC Barcelona und von Trainer Hansi Flick hätte der Verteidiger daher wegen dieser Handspiel-Aktion vom Platz gestellt werden müssen. Flick hatte sich bereits unmittelbar nach dem Spiel ähnlich geäußert und dabei insbesondere den VAR Christian Dingert scharf kritisiert.

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Konkrete Forderungen des katalanischen Vereins

In der detaillierten Beschwerde fordert Barcelona von der UEFA mehrere konkrete Maßnahmen:

  • Die Einleitung einer offiziellen Untersuchung des Vorfalls
  • Einsicht in die gesamte Kommunikation der Schiedsrichter während des Spiels
  • Die offizielle Anerkennung der begangenen Fehler durch die UEFA
  • Ergreifung entsprechender disziplinarischer Maßnahmen

Der Verein betonte in seiner Stellungnahme, dass dies nicht das erste Mal sei, dass man in der Königsklasse "unverständliche Schiedsrichterentscheidungen" hinnehmen musste, die sich nachteilig auf die Mannschaft ausgewirkt hätten.

Barcelona beklagt systematische Ungleichbehandlung

In der offiziellen Beschwerde geht Barcelona noch einen Schritt weiter und spricht von einer systematischen Ungleichbehandlung, die einen fairen Wettbewerb mit anderen Vereinen verhindere. Der Klub argumentiert, dass sich die umstrittenen Entscheidungen in mehreren Champions-League-Spielen der aktuellen Saison kumuliert hätten und zu einer offensichtlichen Benachteiligung geführt hätten.

Die Niederlage gegen Atlético Madrid stellt Barcelona im Kampf um den Einzug ins Halbfinale der Champions League vor eine schwierige Aufgabe. Das Rückspiel in Madrid findet am kommenden Dienstag statt, wobei die Katalanen mit einem 0:2-Rückstand antreten müssen. Die aktuelle Beschwerde zeigt, wie emotional und kontrovers die Debatte um Schiedsrichterentscheidungen im europäischen Spitzenfußball inzwischen geführt wird.

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