Preußen Münster atmet auf: Batista-Meier nur geprellt - Keine schwere Verletzung
Batista-Meier nur geprellt - Entwarnung bei Preußen Münster

Erleichterung bei Preußen Münster: Batista-Meier nur geprellt

Die Sorge war groß, als Oliver Batista-Meier bereits nach einer knappen Viertelstunde im Zweitligaspiel bei Holstein Kiel das Feld verlassen musste. Bei einem harten Foul von Kasper Davidsen hatte der Offensivspieler von Preußen Münster eine schmerzhafte Verletzung an der linken Schulter erlitten. Doch jetzt gibt es Entwarnung für den 24-Jährigen und seinen Verein.

MRT-Untersuchung bringt gute Nachrichten

Die am Dienstagmorgen durchgeführte Magnetresonanztomographie zeigte, dass sich Batista-Meier lediglich eine schwere Prellung zugezogen hat. Weder sind Bänder gerissen noch liegt eine Schultereckgelenksprengung vor. Die medizinischen Bilder dokumentierten lediglich überdehnte und gestauchte Bänderstrukturen.

„Also nichts Schlimmes. Ich hoffe, dass ich schon am Wochenende wieder spielen kann“, erklärte der erleichterte Spieler gegenüber Medienvertretern. Diese Nachricht kommt für Preußen Münster zur rechten Zeit, hatte der Verein in der laufenden Saison doch bereits mit zahlreichen Verletzungsausfällen zu kämpfen.

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Wichtiger Hoffnungsträger für die Offensive

Batista-Meier gehört mit sechs Toren und vier Vorlagen zu den wichtigsten Offensivkräften der Preußen. Seine Rückkehr ins Mannschaftstraining ist zeitnah geplant und könnte dem Team im Abstiegskampf wichtige Impulse geben. Trainer Alois Schwartz, der bei seinem Debüt in Kiel bereits für mehr Stabilität in der Abwehr sorgen konnte, muss nun vor allem die Torausbeute seiner Mannschaft verbessern.

Mit lediglich neun Treffern in elf Rückrundenspielen stellen die Münsteraner derzeit den schwächsten Angriff der gesamten Zweiten Liga. Die Probleme zeigten sich auch im Spiel gegen Kiel, wo Joshua Mees, Lars Lokotsch und Oscar Vilhelmsson in vielversprechenden Kontern jeweils die entscheidende Torchance vergeben hatten.

Neue taktische Ausrichtung unter Schwartz

Der neue Cheftrainer setzt im Gegensatz zu seinem Vorgänger Alexander Ende wieder vermehrt auf einfache, direkte Spielzüge. Statt kompliziertem Tiki-Taka bevorzugt Schwartz bei Bedarf lange, schnelle Bälle nach vorne. Diese taktische Neuausrichtung zeigte in Kiel bereits erste Erfolge: Torhüter Johannes Schenk musste nur selten eingreifen, da die Abwehr kompromisslos verteidigte.

„Die Null ist für mich persönlich schon wichtig. Es musste jetzt mal einfacher werden, da wir aus einer schwierigen Phase ohne Glücksgefühle kommen“, kommentierte Schenk die verbesserte Defensivleistung. Der Keeper blieb damit erst zum dritten Mal in dieser Spielzeit ohne Gegentor.

Abstiegskampf bleibt angespannt

Für die nächste Partie gegen Greuther Fürth im LVM-Stadion an der Hammer Straße benötigen die Preußen dringend einen Heimsieg. Der letzte Dreier liegt mittlerweile 161 Tage zurück und die Mannschaft steht unter erheblichem Druck. Trainer Schwartz betonte die psychologische Komponente: „Ihnen fehlt ganz einfach das Selbstvertrauen. Sie brauchen dringend ein Erfolgserlebnis, um die Blockade zu lösen.“

Die Rückkehr von Batista-Meier könnte dabei eine Schlüsselrolle spielen. Der technisch versierte Dribbler besitzt jene Zielstrebigkeit im Abschluss, die seinen Teamkollegen derzeit noch fehlt. Für die letzten sechs Saisonspiele hofft der Verein nun auf die positive Energie aus dem Unentschieden in Kiel und eine baldige Rückkehr seines Offensivhoffnungsträgers.

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