Bayer Leverkusen: Ärger über späten Arsenal-Elfmeter im Champions-League-Hinspiel
Bayer Leverkusen: Ärger über späten Arsenal-Elfmeter

Bayer Leverkusen: Ärger über späten Arsenal-Elfmeter im Champions-League-Hinspiel

Bayer Leverkusen zeigte gegen den favorisierten FC Arsenal ein beachtliches und kämpferisches Spiel, doch am Ende reichte es trotz einer starken Leistung nicht zum Sieg. Die Leverkusener ärgern sich maßlos über eine umstrittene Schiedsrichterentscheidung, die den späten Ausgleich der Londoner ermöglichte.

Kritik an der Schiedsrichterentscheidung

Im Zentrum der Diskussion steht der Elfmeter, den der türkische Schiedsrichter Umut Meler in der 89. Minute für Arsenal pfiff. Malik Tillman hatte im Strafraum den Arsenal-Spieler Noni Madueke nur leicht berührt, was nach Ansicht der Leverkusener keinesfalls ein Foul darstellte. Der Videoassistent korrigierte die Entscheidung nicht, was für zusätzlichen Unmut sorgte.

Simon Rolfes, der Sportgeschäftsführer von Bayer Leverkusen, äußerte sich deutlich: „Früher, ohne Videobeweis, hat man gesagt, eine Berührung reicht nicht für einen Elfmeter. Heute schauen wir nur noch, ob es überhaupt eine Berührung gab. Dann werden wir viele Elfmeter haben. Für mich glasklar keiner.“ Rolfes kritisierte zudem den Verlust internationaler Härte im modernen Fußball.

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Stimmen aus der Mannschaft

Auch die Spieler und der Trainer zeigten sich verärgert. Robert Andrich, der Leverkusens Kapitän ist und sein Team kurz nach der Halbzeit in Führung gebracht hatte, kommentierte: „Der Kontakt ist schon sehr, sehr wenig. Mein Gefühl war auch, dass er zwei Sekunden später zu Fall kommt. Für mich gar kein Elfmeter.“

Trainer Kasper Hjulmand unterstützte diese Einschätzung und sagte klar: „Es ist kein Elfmeter.“ Trotz der Enttäuschung zeigte er sich mit der Leistung seiner Mannschaft zufrieden und blickt optimistisch auf das Rückspiel.

Ausblick auf die kommenden Spiele

Das 1:1 im Achtelfinal-Hinspiel der Champions League lässt die Leverkusener mit gemischten Gefühlen zurück. Hjulmand betonte: „Wir fahren nach London nächste Woche mit Hoffnung.“ Das Rückspiel findet am Dienstag statt. Zuvor muss sich Bayer Leverkusen jedoch auf ein wichtiges Bundesliga-Spiel konzentrieren: Am Samstag empfängt die Mannschaft den FC Bayern München, was eine weitere große Herausforderung darstellt.

Insgesamt bleibt die Enttäuschung über die Schiedsrichterentscheidung groß, doch die Leverkusener zeigen sich kampfbereit für die anstehenden Aufgaben. Die Diskussion um den Elfmeter wird sicherlich noch länger nachhallen.

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