Trotz Havertz-Tor: Bayer Leverkusen bleibt zuversichtlich vor Champions-League-Rückspiel
Bayer Leverkusen zuversichtlich vor Champions-League-Rückspiel

Bayer Leverkusen trotzt Havertz-Tor und blickt zuversichtlich nach London

Der FC Arsenal und Bayer 04 Leverkusen lieferten sich im Achtelfinal-Hinspiel der Champions League ein packendes Duell, das mit einem 1:1 endete. Für die Leverkusener war der späte Ausgleich durch Ex-Spieler Kai Havertz besonders schmerzhaft, doch die Mannschaft reist dennoch mit viel Zuversicht zum Rückspiel nach London.

Havertz als Spielverderber und Hoffnungsträger

Kai Havertz kehrte in der BayArena als Gegenspieler zurück und traf per Elfmeter in der Schlussphase zum 1:1. „Dafür habe ich jahrelang gearbeitet, um in solchen Momenten da zu sein“, erklärte der deutsche Nationalspieler nach dem Spiel. Für Bayer-Sportgeschäftsführer Simon Rolfes bleibt Havertz dennoch ein Wunschspieler: „Immer wenn wir sprechen, fange ich schon mal an, ein bisschen zu graben“, verriet Rolfes mit einem Lächeln.

Kontroverse um Elfmeter-Entscheidung

Die Leverkusener Führung zeigte sich von der Schiedsrichterleistung des Türken Umut Meler wenig begeistert. Sowohl Kapitän Robert Andrich als auch Trainer Kasper Hjulmand und Geschäftsführer Rolfes bewerteten den Elfmeterpfiff als Fehlentscheidung. Doch statt sich lange darüber zu ärgern, konzentriert sich das Team bereits auf die kommenden Herausforderungen.

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Dreifach-Belastung für die Werkself

Bayer 04 steht vor einer extrem anspruchsvollen Woche:

  • Bundesliga-Spiel gegen den FC Bayern München am Samstag
  • Champions-League-Rückspiel in London am Dienstag
  • Kampf um erneute CL-Qualifikation in der Liga

Kapitän Andrich kommentierte die Situation: „In so einer kurzen Zeit drei Top-Spiele hatte ich, glaube ich, auch noch nicht. Dafür sind wir da.“

Selbstvertrauen trotz spätem Ausgleich

Trotz des enttäuschenden Spielausgangs nehmen die Leverkusener wichtige Erkenntnisse mit nach England. „Wir haben gesehen, dass wir Arsenal schlagen können und dass wir ihnen Paroli bieten können“, betonte Andrich. Trainer Hjulmand stellte fest: „Da geht was!“ Die Mannschaft ließ der starken Arsenal-Offensive, die zuvor alle acht CL-Spiele gewonnen hatte, kaum Torchancen.

Persönliche Duelle und Zukunftsträume

Nach dem Spiel kam es zu einem Wortgefecht zwischen Havertz und Andrich, das der Leverkusener Kapitän als „normalen Trashtalk“ beschrieb. Rolfes nutzte die Gelegenheit, um seinen ehemaligen Schützling zu loben: „Kai vereint so viele Facetten als Fußballspieler. Das macht ihn so stark.“ Der Geschäftsführer betonte auch Havertz' bodenständige Persönlichkeit trotz seines herausragenden Status.

Nach dem für ihn erfolgreichen und für Bayer schmerzhaften Heimspiel posierte Havertz noch für Fan-Fotos, bevor er sich verabschiedete - zumindest bis zum Rückspiel in London, wo Bayer 04 beweisen will, dass der Traum vom Champions-League-Viertelfinale weiterlebt.

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