Bayern-Aufregung um Neves-Hand: Pinheiro entschied richtig
Bayern-Aufregung um Neves-Hand: Pinheiro richtig

Die Aufregung beim FC Bayern München nach der Handspiel-Szene im Champions-League-Halbfinale gegen Paris Saint-Germain war groß, doch Schiedsrichter João Pinheiro aus Portugal traf nach Ansicht der Regelhüter die richtige Entscheidung. In der 31. Minute des Rückspiels, das die Münchner mit 0:1 verloren, hatte PSG-Verteidiger João Neves den Ball im eigenen Strafraum nach einem Befreiungsschlag seines Mitspielers Vitinha an die Hand bekommen. Die Bayern-Bank und Uli Hoeneß auf der Tribüne forderten lautstark einen Elfmeter, doch Pinheiro ließ nach kurzer Rücksprache mit dem Videoassistenten weiterspielen.

Regelkonforme Entscheidung

Gemäß den Regeln des International Football Association Board (IFAB) liegt kein strafbares Handspiel vor, wenn ein Spieler den Ball bei einem Schuss oder Kopfball eines Mitspielers an der Hand oder am Arm trifft. Eine Ausnahme besteht nur, wenn der Ball direkt ins gegnerische Tor geht oder der Spieler unmittelbar danach ein Tor erzielt – dann gibt es einen direkten Freistoß für die andere Mannschaft. Da beides nicht der Fall war, entschied Pinheiro korrekt.

Bayern in der Krise

Die Münchner protestierten dennoch heftig, was angesichts der prekären Situation verständlich war: Sie lagen zu diesem Zeitpunkt 0:1 zurück und hatten bereits das Hinspiel mit 4:5 verloren. Ein Elfmeter hätte die Wende bringen können, doch so schieden die Bayern aus. Die Diskussionen um die Szene werden wohl noch länger anhalten.

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