Bayern München beobachtet Karlsruher Stürmer Louey Ben Farhat - Top-Klubs im Anmarsch
Bayern beobachtet Karlsruher Juwel Ben Farhat

Bayern München beobachtet Karlsruher Stürmer Louey Ben Farhat

Es ist offiziell bestätigt: Der FC Bayern München hat den jungen Stürmer Louey Ben Farhat vom Karlsruher SC im Visier. Beim 3:3-Unentschieden zwischen Karlsruhe und Dynamo Dresden am vergangenen Sonntag befanden sich Scouts des Rekordmeisters auf der Tribüne, wie KSC-Sportdirektor Timon Pauls gegenüber den „Badischen Neuesten Nachrichten“ bestätigte.

Großes Interesse an jungem Offensivtalent

Doch nicht nur die Bayern zeigen Interesse an dem 19-jährigen Angreifer. Auch Scouts von Borussia Dortmund, Eintracht Frankfurt, Bayer Leverkusen sowie internationalen Klubs wie Atalanta Bergamo, Como Calcio, Olympique Lyon und OGC Nizza waren beim Spiel anwesend. Das Interesse am KSC-Youngster ist demnach riesig und deutet auf einen heiß umkämpften Transfermarkt hin.

Die Saison 2025/26 markiert den endgültigen Durchbruch für Ben Farhat. Nach einem überstandenen Mittelfußbruch zu Beginn der Spielzeit kämpfte sich der Offensivspieler zurück in die Startformation und liefert seitdem beeindruckende Leistungen. In den vergangenen drei Pflichtspielen erzielte er insgesamt vier Tore und zeigt damit seine Torjägerqualitäten.

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Überzeugende Leistung gegen Dresden

Auch im Spiel gegen Dynamo Dresden demonstrierte Ben Farhat, warum die Top-Klubs Schlange stehen. Zwar fand er zunächst schwer ins Spiel, doch in der Schlussphase drehte er auf und erzielte den wichtigen Anschlusstreffer zum 2:3. Ein vermeintliches 4:3 in der Nachspielzeit wurde zwar aberkannt, doch sein Auftritt blieb dennoch in Erinnerung.

Laut Berichten würde der Karlsruher SC seinem Juwel bei einem passenden Angebot keine Steine in den Weg legen. Allerdings hat Ben Farhat noch einen Vertrag bis Juni 2029, was seine Verhandlungsposition deutlich stärkt. Für einen Wechsel sollen zwischen zehn und zwölf Millionen Euro nötig sein – eine Summe, die für Karlsruhe einen neuen Transferrekord bedeuten würde.

Rekordtransfer in Aussicht

Zum Vergleich: Der bisherige Top-Deal des KSC war der Wechsel von Torhüter Max Weiß zu Burnley im Sommer 2025 für rund vier Millionen Euro. Ein weiterer interessanter Aspekt ist die persönliche Verbindung: KSC-Sportdirektor Timon Pauls war selbst lange Zeit Chef-Scout bei den Bayern, bevor er 2019 zum FC Augsburg wechselte.

Ein zusätzlicher Push für den Marktwert des jungen Stürmers: Ben Farhat steht kurz vor seinem Debüt für die tunesische A-Nationalmannschaft. Diese internationale Erfahrung könnte seinen Wert weiter steigern und das Interesse zusätzlicher Klubs wecken.

Die kommenden Wochen werden zeigen, ob einer der interessierten Klubs ein konkretes Angebot unterbreitet und ob Karlsruhe tatsächlich bereit ist, seinen jungen Hoffnungsträger ziehen zu lassen. Fest steht: Louey Ben Farhat hat sich mit seinen Leistungen in der Zweiten Bundesliga die Aufmerksamkeit der deutschen und internationalen Fußballelite verdient.

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