Bayern-Star Laimer: Vertragsgespräche vorerst auf Eis gelegt
Der FC Bayern München steht vor einer wichtigen Personalentscheidung. Wie Sportvorstand Max Eberl vor dem entscheidenden Champions-League-Achtelfinal-Hinspiel bei Atalanta Bergamo bestätigte, sind die Gespräche über eine Vertragsverlängerung mit Konrad Laimer derzeit pausiert. Der Vertrag des österreichischen Nationalspielers läuft im Sommer 2027 aus, doch eine Einigung scheint momentan nicht in Sicht.
Eberl: "Wir würden gerne mit Konni verlängern"
Max Eberl zeigte sich in seiner Stellungnahme gegenüber SPORT1 zwar grundsätzlich gesprächsbereit, machte aber deutlich, dass die Verhandlungen aktuell ruhen. "Wir würden gerne mit Konni verlängern. Es gab Gespräche, aber momentan ruht es und das ist auch nicht schlimm, ohne Groll und ohne Böses", erklärte der Sportvorstand. Die Standpunkte von Verein und Spielerseite liegen nach Eberls Aussage noch zu weit auseinander, um eine schnelle Einigung zu erzielen.
Der Bayern-Manager betonte jedoch die positive Grundstimmung: "Momentan nicht. Aber das ist auch nicht schlimm, wir sind extrem happy, dass er da und gesund ist und uns jetzt für die Spiele zur Verfügung steht." Diese Aussage unterstreicht die Wertschätzung, die der Verein für den flexiblen Verteidiger hegt, der sich seit seinem Wechsel im Sommer 2023 zu einem unverzichtbaren Stammspieler entwickelt hat.
Vergleich mit Sané-Situation
Interessant ist Eberls Verweis auf die vergangene Vertragssituation mit Leroy Sané. Der Sportvorstand erinnerte daran, dass man sich damals ebenfalls nicht auf eine Verlängerung einigen konnte und der Nationalspieler schließlich ablösefrei zu Galatasaray Istanbul wechselte. "Bei Leroy Sané war es auch ein 'Nein', deswegen wäre er nicht der Erste", so Eberl. Diese Aussage lässt Raum für Spekulationen, zeigt aber auch, dass der Verein solche Situationen professionell handhabt.
Die Bayern-Verantwortlichen stehen nun vor der Herausforderung, entweder eine Einigung mit Laimer zu finden oder frühzeitig alternative Planungen für die Außenverteidiger-Position anzustellen. Die kommenden Monate werden zeigen, ob die Gespräche wieder aufgenommen werden können oder ob sich der Österreicher ähnlich wie Sané für einen Wechsel entscheiden wird.



