Bayern München zieht souverän ins DFB-Pokal-Halbfinale ein
Der FC Bayern München hat einen wichtigen Schritt in Richtung des DFB-Pokal-Endspiels in Berlin gemacht. Im Viertelfinale setzten sich die Münchner mit 2:0 gegen RB Leipzig durch und sicherten sich damit den Einzug in die Halbfinalrunde des Wettbewerbs.
Eiskalter Doppelschlag entscheidet die Partie
In einer zunächst intensitätsarmen Begegnung brachten die Bayern nach der Halbzeitpause die entscheidenden Tore. Harry Kane verwandelte in der 64. Minute souverän einen Foulelfmeter und erzielte damit sein 39. Saisontor. Nur drei Minuten später machte Luis Diaz mit dem 2:0 alles klar. Die beiden Treffer innerhalb kürzester Zeit entschieden das Spiel zugunsten der Münchner.
Leipziger Torwart hält lange Zeit die Null
RB Leipzig zeigte sich in der ersten Halbzeit durchaus konkurrenzfähig. Torwart Maarten Vandevoordt glänzte mit mehreren herausragenden Paraden und verhinderte lange Zeit die Führung der Bayern. Bereits in der 4. Minute hatten die Leipziger durch Christoph Baumgartner sogar ein Tor erzielt, das jedoch nach Videoüberprüfung wegen Abseitsstellung aberkannt wurde.
Bayern dominiert nach der Pause
Nach dem Seitenwechsel übernahmen die Münchner zunehmend die Kontrolle über das Spielgeschehen. Trotz weiterer guter Leistungen von Vandevoordt, der unter anderem einen Schuss von Serge Gnabry abwehrte, fanden die Bayern schließlich zum verdienten Sieg. Ein präziser Pass von Dayot Upamecano führte zum Foulelfmeter, den Kane sicher verwandelte.
Ausblick auf das Halbfinale
Mit diesem Sieg steht der FC Bayern München nun im Halbfinale des DFB-Pokals. Die Auslosung der Vorschlussrunde findet am 22. Februar statt. Neben den Bayern haben sich auch Bayer Leverkusen, VfB Stuttgart und SC Freiburg für das Halbfinale qualifiziert. Das Finale ist für den 23. Mai in Berlin angesetzt, wohin die Münchner nach 2020 erstmals wieder hoffen dürfen.
Für RB Leipzig bedeutet die Niederlage die dritte Pleite gegen Bayern in dieser Saison, nachdem die Sachsen zuvor bereits mit 0:6 und 1:5 unterlegen waren. Diesmal fiel die Niederlage mit 0:2 jedoch weniger deutlich aus. Bundestrainer Julian Nagelsmann verfolgte das Spiel vor Ort und konnte sich von der Form einiger Nationalspieler überzeugen.



