Bayern-Traum geplatzt: PSG im Finale nach Schiri-Skandal
Bayern raus: Schiri-Skandal gegen PSG

Der Traum vom Triple ist geplatzt: Bayern München scheidet im Halbfinale der Champions League gegen Paris Saint-Germain aus. Nach dem 4:5 im Hinspiel reichte das 1:1 im Rückspiel in München nicht, um das Finale zu erreichen. Dabei stand nicht die sportliche Leistung im Mittelpunkt, sondern Schiedsrichter João Pinheiro, der mit mehreren umstrittenen Entscheidungen für Aufregung sorgte.

Umstrittene Entscheidungen des Schiedsrichters

Der portugiesische Referee, der erst sein 15. Spiel in der Königsklasse leitete, pfiff bereits in der 23. Minute eine Abseitsposition von Harry Kane zurück, obwohl Nuno Mendes das Abseits möglicherweise aufgehoben hatte. Kurz darauf, in der 28. Minute, zeigte Pinheiro auf Freistoß für Paris, weil er ein Handspiel von Konrad Laimer sah – doch der Ball traf Laimer an Bauch und Oberschenkel. Die Bayern forderten Gelb-Rot für Nuno Mendes, der bereits verwarnt war, aber der Schiedsrichter entschied anders.

Handelfmeter nicht gegeben

In der 36. Minute eskalierte die Situation: Vitinha schlug den Ball aus dem eigenen Strafraum, João Neves blockte mit der Hand. Die Münchner forderten Elfmeter, doch weder Pinheiro noch der VAR griffen ein. Schiedsrichter-Experte Manuel Gräfe kritisierte: „Das ist ein klarer Elfmeter, da es eine absichtliche Bewegung zum Ball war.“ Die IFAB-Regeln besagen jedoch, dass bei einem Ball vom eigenen Spieler und ohne Torgefahr kein Strafstoß folgt.

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Früher Rückstand für Bayern

Bereits in der 3. Minute traf PSG durch Khvicha Kvaratskhelia, der Dembélé bediente, der den Ball wuchtig unter die Latte schoss – 1:0 für Paris. Kvaratskhelia war in den letzten sieben Champions-League-K.o.-Spielen an einem Tor beteiligt, ein neuer Rekord. Die Bayern zeigten viele Ungenauigkeiten und einfache Fehler, wurden meist nur durch Einzelaktionen von Olise und Díaz gefährlich. Torwart Manuel Neuer verhinderte mehrfach den K.o., doch erst in der Nachspielzeit (90.+4) gelang Harry Kane der Ausgleich. Das reichte nicht, um den Triple-Traum zu bewahren.

PSG fährt als Titelverteidiger am 30. Mai zum Finale nach Budapest und trifft dort auf den FC Arsenal.

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