Bayern-Schock vor Real-Duell: 16-Jähriger Prescott als Notlösung im Tor?
Bayern-Schock: 16-Jähriger vor Real-Kracher im Tor?

Bayern-Schock vor Real-Duell: 16-Jähriger Prescott als Notlösung im Tor?

Die Sorgen des FC Bayern München auf der Torwartposition erreichen vor dem entscheidenden Champions-League-Viertelfinale gegen Real Madrid am 7. April ein kritisches Ausmaß. Der jüngste Rückschlag: Nationaltorwart Jonas Urbig hat sich im DFB-Camp eine Kapselverletzung im rechten Knie zugezogen und musste vorzeitig abreisen.

Verletzungsdrama bei den Bayern-Torhütern

Was eigentlich als eine der größten Stärken des Rekordmeisters galt, entwickelt sich zunehmend zum Albtraum. Mit Manuel Neuer, Jonas Urbig und Sven Ulreich verfügte der FC Bayern über ein vermeintlich sicheres Torwart-Trio auf europäischem Spitzenniveau. Doch die Realität sieht nun dramatisch anders aus.

Sven Ulreich wird nach seinem Muskelbündelriss im Leverkusen-Spiel in dieser Saison nicht mehr zum Einsatz kommen. Manuel Neuer kämpft weiterhin mit den Folgen zweier aufeinanderfolgender Muskelfaserrisse – in dieser Saison bereits sein dritter derartiger Ausfall. Seine Rückkehr bleibt ungewiss.

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Nun trifft es auch noch Jonas Urbig, der erst kürzlich sein Nationalmannschaftsdebüt feierte. Bundestrainer Julian Nagelsmann sprach zwar von einer "Vorsichtsmaßnahme", doch eine Kapselverletzung im Knie ist bei einem 1,89 Meter großen Torhüter, der auf seine Sprungkraft angewiesen ist, nicht zu unterschätzen.

Die Prescott-Option: Debüt im Bernabéu?

Im schlimmsten Fall könnte der FC Bayern im Estadio Santiago Bernabéu auf den gerade einmal 16-jährigen Leonard Prescott zurückgreifen müssen. Der Deutsch-Amerikaner stand bereits vor dem Achtelfinal-Rückspiel gegen Atalanta Bergamo im Fokus, als Neuer und Ulreich ausfielen und Urbig mit einer Gehirnerschütterung kämpfte.

Nun zeichnet sich ein noch dramatischeres Szenario ab: Prescott könnte sein Profidebüt ausgerechnet im Viertelfinal-Kracher gegen den 14-fachen Champions-League-Sieger Real Madrid geben. Für den jungen Torhüter wäre dies eine Herausforderung historischen Ausmaßes.

Nagelsmanns vorsichtige Einschätzung

Bundestrainer Julian Nagelsmann versuchte die Situation zu relativieren: "Ich wollte ihn nicht durchjagen, das bringt ihm nichts und uns nichts." Doch hinter diesen Worten verbirgt sich die ernste Realität: Der FC Bayern steht vor seinem bislang wichtigsten Saisonspiel mit möglicherweise nur einem einsatzfähigen Torhüter – und dieser wäre ein 16-jähriger Debütant.

Die Verletzungshistorie der Bayern-Torhüter in dieser Saison gibt wenig Anlass zu Optimismus. Urbig selbst war zu Saisonbeginn mit einem Muskelfaserriss im Adduktorenbereich ausgefallen und musste später aufgrund einer Gehirnerschütterung pausieren.

Die kommenden Tage werden zeigen, ob der FC Bayern tatsächlich mit einem 16-jährigen Torhüter ins Bernabéu reisen muss oder ob sich die Verletzungssituation doch noch entspannt. Eines ist sicher: Die Torwartfrage wird bis zum Anpfiff am 7. April im Mittelpunkt aller Diskussionen stehen.

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