Bayern München: Vertragsverhandlungen mit Konrad Laimer vorerst auf Eis gelegt
Bayern: Vertragsgespräche mit Laimer gestoppt

Bayern München stoppt Vertragsgespräche mit Konrad Laimer

Der FC Bayern München hat die Verlängerungsgespräche mit Abwehrspieler Konrad Laimer vorerst gestoppt. Sportvorstand Max Eberl bestätigte am Montag am Münchner Flughafen, dass die Verhandlungen mit dem 28-jährigen Österreicher momentan ruhen.

Gehaltsvorstellungen liegen zu weit auseinander

Nach Informationen der BILD verdient Laimer derzeit ein Grundgehalt von etwa 9 Millionen Euro pro Jahr. Sein Management soll bei den jüngsten Gesprächen deutlich mehr als die bisher kolportierten 15 Millionen Euro Jahresgehalt gefordert haben. Der Klub ist angesichts der Kaderkosten nicht bereit, diese Forderungen zu erfüllen.

Eberl betonte jedoch: „Das ist auch nicht schlimm. Es ist ohne Groll und ohne Böses. Man hat Vorstellungen, wir haben Vorstellungen, die müssen zusammen passen in irgendeiner Art und Weise. Momentan tun sie das nicht, aber das ist nicht schlimm.“

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Laimers Bedeutung für die Bayern

Konrad Laimer wird beim FC Bayern für seine Leistungen, seinen Einsatz und seine Variabilität geschätzt. Eigentlich als Sechser im Mittelfeld positioniert, spielt der österreichische Nationalspieler (55 Länderspiele) fast immer als Rechtsverteidiger. In 120 Einsätzen für die Bayern hat er sich als echter Teamplayer etabliert.

Dennoch ist die Haltung des Klubs klar: Wenn Laimer keine Abstriche bei seinen finanziellen Forderungen macht, wird es keine Vertragsverlängerung geben. Sein aktueller Vertrag läuft noch bis 2027.

Erinnerungen an den Upamecano-Poker

Erst kürzlich hatte es bereits einen ähnlichen Vertragspoker mit Innenverteidiger Dayot Upamecano gegeben. Nachdem die Bayern-Bosse ihr Angebot zunächst zurückgezogen hatten, einigten sich beide Parteien schließlich doch auf eine Verlängerung bis 2030. Upamecano erhält nun etwa 20 Millionen Euro Jahresgehalt plus ein Handgeld von bis zu 20 Millionen Euro.

Ob es bei Laimer zu einer ähnlichen Einigung kommen wird, bleibt abzuwarten. Die Bayern reisen derweil zum Achtelfinal-Hinspiel der Champions League bei Atalanta Bergamo, wo sie am Dienstag um 21 Uhr antreten werden.

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