VfL Bochum im Abstiegsstrudel: Trainer Rösler bleibt trotz Krise zuversichtlich
Bochum im Abstiegsstrudel: Rösler glaubt an Rettung

VfL Bochum im Abstiegsstrudel: Trainer Rösler bleibt trotz Krise zuversichtlich

Die aktuelle Formkurve des VfL Bochum bereitet den Verantwortlichen des Traditionsvereins zunehmend Sorgen. Nach zwei Niederlagen in direkten Folge gegen direkte Abstiegskonkurrenten – einer 2:3-Heimpleite gegen Holstein Kiel und einer deutlichen 1:4-Auswärtsniederlage in Magdeburg – sowie lediglich einem Sieg aus den letzten acht Partien hat sich die Situation dramatisch zugespitzt.

Vorsprung schmilzt auf magere vier Punkte

Der bisherige Puffer auf den gefährlichen Relegationsplatz ist vor dem entscheidenden Heimspiel gegen Eintracht Braunschweig am Sonntag (13:30 Uhr, live bei Sky) auf nur noch vier Zähler geschrumpft. Diese Konstellation macht das Duell gegen die Niedersachsen zu einer absoluten Pflichtaufgabe für die Bochumer. Ein Heimsieg ist unerlässlich, um die aufkeimende Nervosität in der Castroper Straße zu besänftigen und den Abstiegsstrudel zu durchbrechen.

Cheftrainer Uwe Rösler, der seit 2025 die Geschicke des Vereins leitet, macht keinen Hehl aus der Brisanz der Lage. „Diese Partie hat eine enorme Bedeutung für unseren Saisonverlauf“, betont der 57-Jährige. Gleichzeitig verbreitet der erfahrene Trainer jedoch ungebrochene Zuversicht innerhalb des Teams.

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Spielerrat-Initiative und Rückkehrer stärken Moral

„Meine Mannschaft weiß genau, worauf es gegen Braunschweig ankommt. Sie ist absolut fokussiert und ihre Moral intakt“, so Röslers Einschätzung nach einem internen Treffen mit dem Spielerrat. Bemerkenswert ist dabei, dass die Initiative zu dieser Aussprache von den Spielern selbst ausging – ein Zeichen für den Zusammenhalt und das Verantwortungsbewusstsein innerhalb der Mannschaft.

Positiv zu vermerken ist zudem die Rückkehr dreier wichtiger Leistungsträger aus Verletzungspausen. Kapitän Matus Bero, der flinke Flügelspieler Gerrit Holtmann und der junge Mittelfeldmotor Francis Onyeka stehen wieder für die Startelf zur Verfügung. Ihre Rückkehr könnte dem VfL helfen, das labile Gleichgewicht zwischen Offensive und Defensive wiederzufinden.

Defensivprobleme und günstiger Spielplan

Allein sieben Gegentore in den beiden letzten Spielen unterstreichen die aktuellen Defensivschwächen des Teams. Rösler räumt ein: „Keine Frage, es sind noch einige Herausforderungen zu lösen, um am Ende den Klassenerhalt zu schaffen. Aber wir haben alles selbst in der Hand.“

Tatsächlich bietet der verbleibende Spielplan mit Begegnungen gegen Dynamo Dresden, die SpVgg Greuther Fürth sowie Arminia Bielefeld (auswärts) noch drei weitere direkte Duelle mit Konkurrenten aus dem unteren Tabellendrittel. Damit liegen die Chancen für den angestrebten Klassenerhalt weiterhin in der eigenen Hand – vorausgesetzt, die Mannschaft findet zu ihrer früheren Stabilität und Spielstärke zurück.

Die kommenden Wochen werden zeigen, ob der VfL Bochum die Krise überwinden und den angestrebten Verbleib in der 2. Bundesliga doch noch realisieren kann. Die Weichen dafür müssen spätestens im Heimspiel gegen Eintracht Braunschweig gestellt werden.

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