Verletzungspech beim BVB reißt nicht ab
Die Personalsorgen bei Borussia Dortmund nehmen kein Ende. Im hochkarätigen Bundesliga-Topspiel gegen den FC Bayern München musste die Dortmunder Mannschaft einen weiteren herben Rückschlag hinnehmen. Verteidiger Emre Can konnte die Partie nach einer erneuten Verletzung nicht zu Ende spielen und musste bereits in der ersten Halbzeit ausgewechselt werden.
Dramatische Szene in der 39. Minute
Das Verletzungsdrama entfaltete sich noch vor der Halbzeitpause. In der 39. Spielminute blieb Can mit deutlich schmerzverzerrtem Gesicht auf dem Rasen liegen. Der Nationalspieler zog sich sein Trikot über das Gesicht und rollte sich mehrfach auf dem Boden, während er sich das linke Knie hielt. Die Bilder ließen Schlimmes befürchten.
Trainer Niko Kovac hatte den Wechsel bereits vorbereitet und Ramy Bensebaini warmlaufen lassen. Can zeigte zunächst noch Kampfgeist und wollte weiterspielen, doch unmittelbar vor dem Halbzeitpfiff wurde klar, dass ein Fortsetzen nicht möglich war. Der gebürtige Frankfurter setzte sich erneut auf den Rasen und signalisierte deutlich, dass er ausgewechselt werden muss.
Bitterer Rückschlag nach gerade überstandener Verletzung
Die erneute Verletzung trifft Can und den BVB besonders hart. Der Verteidiger war erst kürzlich von einer Verletzungspause zurückgekehrt. Nachdem er fünf Pflichtspiele wegen Adduktorenproblemen hatte verpassen müssen, hatte er gerade erst sein Comeback bei der 1:4-Niederlage gegen Atalanta Bergamo im Champions League-Achtelfinale gegeben.
Nun folgt der nächste Verletzungsschock für den erfahrenen Defensivspieler. In der fünften Minute der Nachspielzeit der ersten Halbzeit kam schließlich Ramy Bensebaini für den verletzten Can ins Spiel. Für Borussia Dortmund bedeutet dies eine weitere personelle Schwächung in einer bereits angespannten Situation.
Die Verletzung von Emre Can stellt den BVB vor erneute Herausforderungen in der Defensive. Während das Topspiel gegen den FC Bayern weiterlief, musste sich das Dortmunder Team auf die veränderte Situation einstellen. Die Personalsorgen bei den Schwarz-Gelben reißen damit vorerst nicht ab.



