Kehl sorgt für Verwirrung: BVB-Star Ryerson gegen Bayern gesperrt
BVB-Star Ryerson gegen Bayern gesperrt

Verwirrung um Gelbsperren: BVB muss auf Ryerson verzichten

Sportdirektor Sebastian Kehl von Borussia Dortmund hat nach dem spektakulären Bundesliga-Spiel gegen RB Leipzig für einige Verwirrung gesorgt. In einer Sky-Interview äußerte er sich zum anstehenden Topspiel gegen den FC Bayern am kommenden Wochenende und erwähnte dabei „ein paar fünfte Gelbe Karten“. Diese Aussage ließ viele Zuschauer rätseln, doch die Faktenlage ist eindeutig.

Nur Ryerson trifft die Gelbsperre

Im emotional aufgeladenen Duell gegen Leipzig sahen insgesamt vier Dortmunder Spieler die Gelbe Karte von Schiedsrichter Benjamin Brand:

  • Luca Reggiani (erste Gelbe Karte dieser Saison)
  • Ramy Bensebaini (vierte Gelbe Karte)
  • Julian Ryerson (fünfte Gelbe Karte)
  • Fabio Silva (zweite Gelbe Karte)

Entgegen Kehls Andeutung ist jedoch nur Julian Ryerson aufgrund der fünften Verwarnung für das Bayern-Spiel gesperrt. Reggiani, Bensebaini und Silva stehen allesamt zur Verfügung.

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Besonders bitterer Ausfall für den BVB

Der Ausfall von Julian Ryerson trifft Borussia Dortmund aus zwei Gründen besonders hart. Zum einen zeigte der norwegische Außenverteidiger in den letzten Spielen starke Leistungen und war mit wichtigen Vorlagen an Toren beteiligt. Zum anderen ist die Personaldecke in der Dortmunder Defensive ohnehin schon dünn besetzt, was die Abwesenheit des Schlüsselspielers zusätzlich problematisch macht.

Nach Spielende zeigte sich Ryerson entsprechend verärgert – nicht nur über seine persönliche Sperre, sondern auch über einen umstrittenen nicht gegebenen Elfmeter für Karim Adeyemi während der Partie.

Champions League als nächste Herausforderung

Bevor das Bundesliga-Topspiel gegen Bayern ansteht, muss Borussia Dortmund am Mittwochabend noch eine wichtige europäische Hürde nehmen. Im Rückspiel der Champions-League-Playoffs in Bergamo gilt es, eine 2:0-Führung aus dem Hinspiel zu verteidigen und damit den Einzug ins Achtelfinale zu sichern.

Sebastian Kehl warnte vor Leichtigkeit: „2:0 ist ein trügerisches Ergebnis. Es wird eine aggressive, aufgeheizte Stimmung dort sein. Wir müssen scharf sein.“ Sollte der BVB die nächste Runde erreichen, könnte als Gegner erneut der FC Bayern München warten – oder aber der FC Arsenal.

Die Verwirrung um die Gelbsperren hat sich damit aufgeklärt, doch die sportlichen Herausforderungen für Borussia Dortmund bleiben enorm. Mit einer geschwächten Defensive und dem Ausfall eines Leistungstrigers geht es in die entscheidende Phase der Saison.

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