BVB-Zukunft ungewiss: Welche Bayern-Größen große Schlotterbeck-Bewunderer sind
Nach dem 2:3 gegen den FC Bayern München rückt eine zentrale Personalie beim BVB in den Fokus, die spannender ist als der Rest der Saison: Was wird aus Nico Schlotterbeck? Der 26-jährige Innenverteidiger, dessen Vertrag 2027 ausläuft, steht vor einer wegweisenden Entscheidung. Eine Verlängerung in Dortmund scheint nur dann wahrscheinlich, wenn kein Weltklub ernsthaftes Interesse bekundet. Doch angesichts seiner herausragenden Leistungen in dieser Spielzeit müssten die Verantwortlichen von Vereinen wie Real Madrid schon sehr blind sein, um nicht auf ihn aufmerksam zu werden. Interessanterweise würden ihm dabei sogar zwei der einflussreichsten Persönlichkeiten des FC Bayern München den Weg ebnen.
Die begeisterten Bayern-Bosse
Uli Hoeneß (74) ist seit Jahren ein erklärter Fan von Nico Schlotterbeck und würde ihn ausgesprochen gerne in den Reihen des FC Bayern sehen. Bereits bei Schlotterbecks Wechsel von Freiburg nach Dortmund im Jahr 2022 soll Hoeneß in letzter Minute versucht haben, den Verteidiger doch noch nach München zu lotsen. Genau wie Karl-Heinz Rummenigge (70) erkennt er in Schlotterbeck das Potenzial für die Bayern. Beide sehen in ihm einen Leader, der sowohl auf dem Platz als auch in der Kabine vorangeht, in der Nationalmannschaft gesetzt ist und als Linksfuß über eine der besten Spieleröffnungen in Europa verfügt. Zudem verfolgt er stets die höchsten Ziele und spricht diese auch offensiv aus – eine typisch bayernhafte Mentalität.
Der skeptische Sportvorstand
Dass Schlotterbeck im kommenden Sommer nicht in München landen wird, liegt maßgeblich an Sportvorstand Max Eberl (52). Er ist bei dieser Personalie nicht vollständig überzeugt und hat daher beim neuen Vertrag von Dayot Upamecano (27) alle Karten auf den Tisch gelegt. Eberls Zurückhaltung steht im Kontrast zur Begeisterung von Hoeneß und Rummenigge und könnte ein entscheidender Faktor in der Transferdiskussion sein.
Schlotterbecks Zukunftsperspektiven
Was also wird aus Nico Schlotterbeck? Das Vertragsangebot des BVB zur Verlängerung liegt ihm bereits seit Monaten vor. Allerdings werden die sportlichen Argumente des Klubs mit jeder Niederlage schwächer. Es ist durchaus legitim, dass der Spieler nun abwartet – und höchstwahrscheinlich den Verein verlassen wird. Falls nicht bereits 2026, könnte sich 2027 sogar eine Tür beim FC Bayern öffnen, wenn Schlotterbeck dann ablösefrei wäre. Die kommenden Monate werden zeigen, ob die Bewunderung der Bayern-Bosse in eine konkrete Verpflichtung mündet oder ob andere Top-Klubs die Gunst der Stunde nutzen.



