Eintracht Frankfurts Matchwinner Chaïbi: Keine Lust auf die Joker-Rolle
Chaïbi: Keine Lust auf die Joker-Rolle bei Eintracht

Chaïbi beendet seine Durststrecke mit Traumeinwechslung

Was für eine Vorstellung! In der 64. Spielminute beim torlosen Remis gegen den SC Freiburg betrat Farès Chaïbi (23) das Spielfeld. Als Schiedsrichter Dingert das Spiel nach 90 Minuten abpfiff, stand ein 2:0-Sieg für Eintracht Frankfurt fest – und der algerische Mittelfeldspieler hatte maßgeblichen Anteil an diesem Erfolg.

Zwei Ballkontakte, ein Tor und eine Vorlage

Mit einem präzisen Schuss ins lange Eck, bereits bei seinem zweiten Ballkontakt, erzielte Chaïbi das erlösende 1:0 für die Hessen. Unglaubliche 42 Sekunden nach seiner Einwechslung traf der Nationalspieler. Doch damit nicht genug: Mit einem feinen Lupfer bereitete er nur Minuten später Jean-Mattéo Bahoya (20) das zweite Tor vor. Eine Torvorlage und ein eigener Treffer – besser war Chaïbi in den vergangenen beiden Jahren lediglich einmal: beim 6:4-Erfolg in Gladbach in dieser Saison mit einem Tor und zwei Vorlagen.

„Wir haben extrem viel Input vom Trainer bekommen, er gibt uns viel mit“, sagte der glückliche Torschütze nach dem Spiel. „Wir haben den Knoten platzen lassen. Jetzt schauen wir, dass es genau so weitergeht. Es war sehr schwer für mich in den vergangenen Wochen. Umso schöner, dass ich das Tor gemacht habe.“

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Schwierige Phase nach Trainerwechsel

Der algerische Nationalspieler hat tatsächlich eine herausfordernde Zeit hinter sich. Kaum vom Afrika Cup zurückgekehrt, musste Dino Toppmöller (45) bei Eintracht Frankfurt gehen. Eine bittere Nachricht für Chaïbi, denn damit verlor er seinen großen Förderer und Ziehvater. Unter dem neuen Trainer Albert Riera (43) muss der Mittelfeldspieler erst einmal seinen Platz in der Mannschaft finden. Mit seiner Leistung gegen Freiburg ist ihm dies eindrucksvoll gelungen.

Aber auf die Rolle eines Einwechselspielers will sich der ehrgeizige Fußballer keinesfalls einlassen. Chaïbi machte deutlich: „Nein, nein. Jeder weiß, dass ich sehr ehrgeizig bin. Ich weiß nicht, was die Zukunft bringt, aber ich arbeite jede Woche sehr hart und kämpfe um meinen Platz in der Startelf.“

Die starke Leistung des 23-Jährigen gibt Eintracht Frankfurt Hoffnung für die kommenden Spiele. Nach einer Phase der Unsicherheit scheint Chaïbi zurück in alter Stärke – und das könnte für die Hessen im Kampf um die internationalen Plätze entscheidend sein.

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