Champions-League-Drama: Galatasaray stoppt Juve-Comeback nach Rot-Karten-Krimi
Champions League: Galatasaray stoppt Juve-Comeback nach Rot-Karten-Krimi

Champions-League-Drama: Galatasaray stoppt Juve-Comeback nach Rot-Karten-Krimi

Ein spektakulärer Abend in der Champions League bescherte den Fußballfans dramatische Szenen und kontroverse Entscheidungen. Im Rückspiel der Playoff-Runde sorgte vor allem die Partie zwischen Juventus Turin und Galatasaray Istanbul für Furore, die nach einem wahren Krimi in der Verlängerung endete.

Rot für Kelly löst Juve-Drama aus

Der Abend in Turin begann mit einer höchst umstrittenen Schiedsrichterentscheidung, die den weiteren Spielverlauf maßgeblich beeinflussen sollte. Juve-Star Lloyd Kelly geriet in der 49. Minute in eine unglückliche Situation, als er nach einem Kopfball auf den Knöchel von Galatasarays Burak Yilmaz landete. Schiedsrichter João Pinheiro zeigte zunächst Gelb-Rot, korrigierte nach Video-Review jedoch auf glatt Rot – eine Entscheidung, die bei Spielern und Zuschauern für großes Unverständnis sorgte.

Kelly konnte die Entscheidung kaum fassen und verließ wutentbrannt das Feld, wobei er auf dem Weg in die Kabine sogar gegen eine Wand trat. Für Juventus bedeutete diese frühe Rote Karte einen massiven Rückschlag, doch die Turiner zeigten anschließend eine bemerkenswerte Kampfleistung.

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Sensationelles Comeback in Unterzahl

Trotz der numerischen Unterlage kämpfte sich Juventus zurück ins Spiel. Nachdem Manuel Locatelli in der 37. Minute per Elfmeter die Führung erzielt hatte, gelangen Federico Gatti (70.) und Weston McKennie (82.) in der zweiten Halbzeit zwei weitere Treffer. Damit glich Juventus das 2:5 aus dem Hinspiel aus und zwang Galatasaray in die Verlängerung – eine beachtliche Leistung mit nur zehn Spielern.

Doch in der Verlängerung zeigten sich die körperlichen Anstrengungen. Galatasaray nutzte die Ermüdungserscheinungen der Turiner geschickt aus und erzielte durch Victor Osimhen (105.) und Baris Yilmaz (119.) die entscheidenden Treffer zum 2:3. Damit sicherte sich der türkische Klub den Einzug ins Achtelfinale, wo entweder Liverpool oder Tottenham wartet.

Real Madrid zittert sich ins Achtelfinale

Parallel dazu kämpfte sich Real Madrid mit einem knappen 2:1-Sieg gegen Benfica ins nächste Rund. Die Partie entwickelte sich von Beginn an turbulent: Benfica ging durch Rafa Silva in Führung (14.), doch Aurelien Tchouameni glich bereits zwei Minuten später aus (16.).

Besondere Aufmerksamkeit erregte Vinicius Junior, der in der 80. Minute den Siegtreffer erzielte. Der Brasilianer wiederholte dabei seinen umstrittenen Eckfahnen-Tanz aus dem Hinspiel – eine bewusste Reaktion auf die rassistischen Beleidigungen, die er im ersten Aufeinandertreffen erfahren hatte. Real Madrid trifft im Achtelfinale auf Manchester City oder Sporting.

PSG mit Mühe weiter

Der Titelverteidiger Paris Saint-Germain hatte deutlich mehr Mühe als erwartet gegen Monaco. Die Gäste aus dem Fürstentum führten zur Pause durch Maghnes Akliouche (45.), schwächten sich jedoch in der zweiten Halbzeit selbst, als Mamadou Coulibaly die Gelb-Rote Karte sah (58.).

In Überzahl drehte PSG das Spiel durch Treffer von Marquinhos (60.) und Khvicha Kvaratskhelia (66.). Der späte Ausgleich durch Jordan Teze (90.+1) kam für Monaco zu spät. PSG trifft im Achtelfinale auf den FC Barcelona oder den FC Chelsea.

Die Auslosung für das Achtelfinale findet am Freitag in Nyon statt und verspricht weitere spannende Begegnungen in Europas Königsklasse.

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