Trauer im polnischen Fußball: Co-Trainer Jacek Magiera stirbt mit 49 Jahren
Der polnische Fußballverband PZPN hat bestätigt, dass Co-Trainer Jacek Magiera im Alter von nur 49 Jahren verstorben ist. In einer offiziellen Mitteilung drückte der Verband sein aufrichtiges Beileid gegenüber der Familie, Freunden und Angehörigen aus und bat gleichzeitig um Respekt für die Privatsphäre in dieser schweren Zeit.
Tragischer Vorfall beim Lauftraining
Zur genauen Todesursache machte der Verband keine Angaben. Nach Informationen des Senders Radio Wroclaw brach Magiera am Morgen während eines Lauftrainings zusammen. Er wurde vor Ort wiederbelebt und in das Militärkrankenhaus Wroclaw gebracht, wo er kurz darauf seinen Verletzungen erlag.
Erst kürzlich stand Magiera noch an der Seitenlinie, als die polnische Nationalmannschaft mit Torjäger Robert Lewandowski in den WM-Qualifikations-Playoffs durch eine 2:3-Niederlage in Schweden die Qualifikation für die Weltmeisterschaft verpasste.
Lange Karriere im polnischen Fußball
Jacek Magiera wurde im südpolnischen Czestochowa geboren und begann seine Profikarriere 1995 bei Rakow Czestochowa, dem Verein seiner Heimatstadt. Als defensiver Mittelfeldspieler feierte er seine größten Erfolge zwischen 1997 und 2006 mit Legia Warschau.
Nach dem Ende seiner aktiven Laufbahn arbeitete er als Trainer für verschiedene polnische Vereine und führte seinen früheren Verein Legia Warschau in der Saison 2016/2017 zur polnischen Meisterschaft.
Erfolgreiche Arbeit im Nationalteam
Ab März 2018 übernahm Magiera die polnische U-20-Nationalmannschaft und erreichte mit ihr das Achtelfinale der Weltmeisterschaft. Anschließend trainierte er die U-19-Nationalmannschaft, bevor er 2021 vorübergehend zum Vereinsfußball zurückkehrte.
Seit Juli 2025 war Magiera unter Nationaltrainer Jan Urban als Co-Trainer der polnischen A-Nationalmannschaft tätig und galt als wichtiger Bestandteil des Trainerteams.
Der plötzliche Tod des erst 49-jährigen Trainers hat die polnische Fußballgemeinschaft in tiefe Trauer gestürzt und hinterlässt eine große Lücke im Nationalteam.



