Conference League: AC Florenz mit Robin Gosens steht vor dem Aus
Das dritte Conference-League-Finale in Folge nach den Jahren 2023 und 2024 rückt für Robin Gosens und seine Mitspieler von der AC Florenz in weite Ferne. Der italienische Klub unterlag im Viertelfinal-Hinspiel beim englischen Erstligisten Crystal Palace mit einem deutlichen 0:3 (0:2) und benötigt für das Rückspiel am kommenden Donnerstag um 21:00 Uhr auf RTL+ fast schon ein Wunder.
Frühe Führung und klare Niederlage für Florenz
Die Fiorentina begann das Spiel zwar stärker und zeigte sich zunächst offensiv, geriet dann jedoch schnell ins Hintertreffen. Der frühere Mainzer Stürmer Jean-Philippe Mateta brachte die Gastgeber in der 23. Minute per Foulelfmeter in Führung. Tyrick Mitchell erhöhte nur acht Minuten später auf 2:0, nachdem er einen Abpraller im dritten Versuch über die Linie drückte. In der Nachspielzeit der zweiten Halbzeit sorgte Ismaila Sarr mit dem 3:0 für den Endstand.
Verpasste Chancen und defensive Schwächen
Die AC Florenz hatte in der 51. Minute eine große Chance zum Anschluss, als Giovanni Fabbian nach einer Vorarbeit von Dodo nur die Latte traf. Defensiv zeigten sich die Italiener jedoch anfällig, insbesondere durch den Foul von Dodo an Evann Guessand, der zum Foulelfmeter führte. Crystal Palace, trainiert vom deutschen Teammanager Oliver Glasner, nutzte seine Chancen effizient und verschärfte die Lage für die Gäste kontinuierlich.
Historischer Kontext und Ausblick
In den Jahren 2023 und 2024 hatte die Fiorentina jeweils das Finale der Conference League erreicht und sich damit als feste Größe in diesem Wettbewerb etabliert. Nach der deutlichen 0:3-Niederlage im Hinspiel dürfte es in dieser Saison jedoch äußerst schwierig werden, erneut das Endspiel zu erreichen, das am 27. Mai in Leipzig stattfinden wird. Das Rückspiel am Donnerstag wird für Gosens und seine Mannschaftskollegen zur Herkulesaufgabe, um die Träume von einem dritten Finaleinzug in Folge noch am Leben zu erhalten.



