Der Transfer von Mamadou Coulibaly vom Hamburger SV zu Udinese Calcio sorgt nicht nur an der Elbe für freudige Gesichter. Auch der Nordrivale Werder Bremen profitiert finanziell von dem Wechsel des Mittelfeldspielers. Wie die "Bild"-Zeitung berichtet, haben sich die Bremer eine Weiterverkaufsbeteiligung gesichert, als sie Coulibaly 2021 an den HSV abgaben.
Werder Bremen sicherte sich Beteiligung
Im Sommer 2021 wechselte Coulibaly von Werder Bremen zum HSV. Damals einigten sich die Clubs auf eine Klausel, die Werder bei einem späteren Weiterverkauf des Spielers eine prozentuale Beteiligung an der Ablösesumme zusichert. Diese Klausel greift nun, da Coulibaly den HSV in Richtung Italien verlässt. Der 22-jährige Senegalese unterschrieb bei Udinese Calcio einen Vertrag bis 2028. Die Ablösesumme soll sich auf rund 4 Millionen Euro belaufen.
Millionenregen für die HSV-Kasse
Für den Hamburger SV bedeutet der Transfer einen ordentlichen finanziellen Gewinn. Der Club kassiert die Hauptsumme der Ablöse, die in der vereinbarten Größenordnung von 4 Millionen Euro liegt. Dieser Geldsegen kommt für den HSV zur rechten Zeit, da der Club in der laufenden Saison um den Aufstieg in die Bundesliga kämpft und finanzielle Mittel für weitere Verstärkungen benötigt. Sportlich hinterlässt Coulibaly eine Lücke im Mittelfeld, die es zu schließen gilt.
Coulibalys Entwicklung
Mamadou Coulibaly wechselte 2021 vom SV Werder Bremen zum Hamburger SV, nachdem er in der Jugend der Bremer ausgebildet worden war. Beim HSV entwickelte er sich zu einem wichtigen Spieler im zentralen Mittelfeld. In der vergangenen Saison absolvierte er 29 Pflichtspiele für die Hanseaten, in denen er drei Tore erzielte und zwei Vorlagen beisteuerte. Sein Vertrag in Hamburg lief noch bis 2025. Nun wagte er den Schritt ins Ausland und wechselte in die italienische Serie A zu Udinese Calcio.
Auswirkungen auf die Tabelle
Der Verkauf von Coulibaly könnte auch Auswirkungen auf die Tabelle der 2. Bundesliga haben. Der HSV verliert einen Leistungsträger, muss aber gleichzeitig finanziell gestärkt in die kommenden Transferperioden gehen. Werder Bremen hingegen freut sich über die unerwartete Finanzspritze, die in die Kasse des Vereins fließt. Die Bremer, die in der Bundesliga um den Klassenerhalt kämpfen, können die zusätzlichen Millionen gut gebrauchen. Der Transfer zeigt einmal mehr, wie clever sich die Bremer bei Spielerverkäufen positionieren und von späteren Weiterverkäufen profitieren.



