Premier League: Leeds-Trainer Daniel Farke nach Roter Karte gesperrt
Bei der Niederlage von Leeds United gegen Manchester City suchte der deutsche Fußball-Trainer Daniel Farke die Konfrontation mit dem Schiedsrichter. Nach seiner Roten Karte muss der Coach nun ein Spiel zuschauen und eine Geldstrafe bezahlen.
Konfrontation mit dem Schiedsrichter führt zu Konsequenzen
Der englische Fußballverband FA teilte mit, dass Farke nach seiner Konfrontation mit Schiedsrichter Peter Bankes für ein Spiel gesperrt wurde. Am vergangenen Wochenende war Farke nach der 0:1-Niederlage seines Teams gegen Manchester City wütend auf den Platz gerannt, um den Offiziellen zur Rede zu stellen. Daraufhin zeigte ihm der Schiedsrichter die Rote Karte.
Farke akzeptiert Sperre und Geldstrafe trotz Einwänden
Farke betonte, er habe den Schiedsrichter weder beleidigt noch aggressiv behandelt. Dennoch akzeptierte er die Sperre und eine Geldstrafe von umgerechnet rund 9.200 Euro (8.000 Pfund). Der ehemalige Gladbach-Trainer wird damit das FA-Cup-Spiel gegen seinen Ex-Club Norwich am Sonngtag verpassen und erst am 15. März im Premier-League-Match gegen Crystal Palace wieder an der Seitenlinie stehen.
Scherzhafte Reaktion auf die Rote Karte
Seine Rote Karte hatte Farke nach dem Spiel scherzhaft auf die Art zurückgeführt, wie er auf den Platz gelaufen war. „Ich sehe nicht aus wie ein Schmetterling oder besonders niedlich, wenn ich laufe“, scherzte er. „Ich habe meine Lektion gelernt – ich werde nie wieder joggen.“ Diese humorvolle Bemerkung unterstreicht, dass Farke die Situation zwar ernst nimmt, aber auch mit einer gewissen Leichtigkeit betrachtet.
Die Sperre und Geldstrafe sind eine deutliche Mahnung an Farke und andere Trainer, sich in emotionalen Spielsituationen zurückzuhalten. Der Vorfall zeigt, wie schnell Konfrontationen mit Schiedsrichtern zu disziplinarischen Maßnahmen führen können, die die Mannschaft in wichtigen Spielen beeinträchtigen.



