Vor Schalke-Duell: Darmstadt hofft auf Offensiv-Comeback von Hornby und Corredor
Darmstadt: Comeback-Hoffnung vor Schalke-Spitzenkampf

Vor Schalke-Gipfel: Darmstadt erhält Offensiv-Boost durch Rückkehrer

Vor dem hochkarätigen Spitzenspiel am Samstagabend gegen den FC Schalke 04 (20:30 Uhr, Sky) gibt es für den SV Darmstadt 98 erfreuliche Nachrichten aus dem Kader. Die Personalsituation bei den Lilien entspannt sich pünktlich zum Topspiel um die Tabellenführung in der 2. Bundesliga. Wichtige Offensivkräfte machen Hoffnung auf ein rechtzeitiges Comeback für den entscheidenden Aufeinandertreffen.

Hornby und Corredor bereit für Rückkehr

Die beiden Angreifer Fraser Hornby (26) und Killian Corredor (25) stehen unmittelbar vor der Rückkehr in den Spieltagskader. Beide Offensivspieler haben die komplette Trainingswoche absolviert und stellen damit wieder eine echte Option für Trainer Florian Kohfeldt (43) dar. Der Lilien-Trainer machte in der Pressekonferenz deutlich, welchen Stellenwert die beiden Rückkehrer für sein Team haben: „Beide bringen eine Persönlichkeit mit, die uns sehr guttut. Gerade ihre Tiefenläufe und ihr Pressing haben uns in den letzten Spielen spürbar gefehlt.“

Kohfeldt erläuterte weiter: „Sie bieten viele tiefe Läufe hinter die Kette an und sind auch im Pressing eine wichtige Stütze. Das hält die Balance unserer Mannschaft in der richtigen Waage.“ Beim letzten 1:1-Unentschieden gegen den Tabellenschlusslicht aus Magdeburg war Darmstadts Offensivspiel zu harmlos ausgefallen – ein Problem, das durch die Rückkehr der beiden Spieler behoben werden könnte.

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Verletzungssorgen bei Bialek und Nürnberger

Trotz der positiven Nachrichten aus der Offensive bleibt Trainer Kohfeldt nicht ganz sorgenfrei. Stürmer Bartosz Bialek (23) fällt weiterhin verletzungsbedingt aus. Ein größeres Fragezeichen steht hinter Fabian Nürnberger (26). Der Linksverteidiger ist angeschlagen und sein Einsatz gegen Schalke ist noch nicht sicher. Dabei zeigte der Defensivspieler in Magdeburg eine äußerst wechselhafte Leistung mit einem Eigentor, einer vergebenen Großchance und schließlich doch noch dem wichtigen Ausgleichstreffer.

Klar ist jedoch auch: Nach seiner Knieoperation im Herbst fällt es Nürnberger schwer, über die volle Spielzeit von 90 Minuten auf konstant hohem Niveau zu agieren. Sollte der Linksverteidiger tatsächlich ausfallen, stünden mit Winter-Neuzugang Raoul Petretta (28) oder Routinier Fabian Holland (35) zwei adäquate Ersatzspieler bereit.

Kaderbreite als großer Vorteil

Trainer Kohfeldt sieht sein Team dennoch gut aufgestellt für die Herausforderung gegen Schalke – nicht zuletzt wegen der bemerkenswerten Breite im Kader. „Wir haben in dieser Saison gezeigt, dass wir über unglaubliche Tiefe im Kader verfügen. Das Allerwichtigste ist jedoch, dass wir eine starke und geschlossene Gruppe sind.“ Gerade in den vergangenen Wochen hätten immer wieder verschiedene Spieler Verantwortung übernommen und wichtige Impulse für die Mannschaft gesetzt.

Spitzenduell mit Brisanz

Mit dem FC Schalke 04 wartet allerdings die nächste große Herausforderung auf die Lilien. Der aktuelle Tabellenführer reist mit viel individueller Qualität und einer klaren Spielidee nach Darmstadt. Kohfeldt warnte vor den Stärken des Gegners: „Schalke verfügt über eine klare Struktur, ein aggressives Pressing und schnelles Umschaltspiel, bei dem deutliche Abläufe erkennbar sind. Dazu kommt eine unglaubliche individuelle Qualität in ihren Reihen.“

Die Ausgangslage macht das Samstagsduel besonders brisant: Sollte Darmstadt den Sieg gegen Schalke erringen, würden die Lilien selbst an die Tabellenspitze der 2. Bundesliga springen. Ein Anreiz, der zusätzliche Motivation für das wichtige Heimspiel verspricht.

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