„Er ist eine Maschine“: Demirovic feiert VfB-Abwehrfels Chabot trotz Fehlpass
Demirovic feiert VfB-Abwehrfels Chabot trotz Fehlpass

„Er ist eine Maschine“: Demirovic feiert VfB-Abwehrfels Chabot trotz Fehlpass

Stuttgart – Er hätte der tragische Held des Spiels werden können. Jeff Chabot, der 28-jährige Abwehrchef des VfB Stuttgart, spielte am Samstag im Bundesliga-Heimspiel gegen den 1. FC Köln kurz vor Schluss einen verhängnisvollen Fehlpass im Aufbau. Die Gäste nutzten diese Chance prompt und erzielten den 1:1-Ausgleichtreffer. Ausgerechnet gegen seinen ehemaligen Verein patzte der Innenverteidiger – doch das Stuttgarter Sturmduo Ermedin Demirovic und Deniz Undav sorgte mit späten Toren noch für einen 3:1-Erfolg und machte den individuellen Fehler damit vergessen.

Demirovic lobt Chabot als „Fels in der Brandung“

Nach dem Spiel gab es von Stürmer Ermedin Demirovic dennoch viel Anerkennung für den Abwehrspieler. „Jeff wird den Fehler schon gut wegstecken“, sagte der 27-Jährige. „Er war über Monate hinweg in einer extrem guten Verfassung. Sein Gegenspieler Ragnar Ache ist nicht einfach zu verteidigen, aber Jeff hat sehr viele Zweikämpfe souverän gewonnen. Er verteidigt alles weg, ist ein echter Fels in der Brandung für uns.“

„Er ist eine Maschine durch und durch“

Der Mittelstürmer ergänzte mit Nachdruck: „Solche Fehler dürfen dann auch mal passieren. Bei dem offensiven Fußball, den wir spielen wollen, kommt das eben vor. Klar, bei Innenverteidigern ist ein solcher Patzer besonders bitter. Aber wir wissen genau, was wir an Jeff haben. Wir müssen ihn nicht extra aufbauen. Er ist eine Maschine durch und durch. In den nächsten Zweikampf wird er wieder wie ein Ochse reinspringen, da bin ich mir sicher.“

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Starke Gesamtleistung trotz Patzer

Abseits des einen Fehlpasses zeigte der Pechvogel Chabot eine ausgesprochen starke Partie und gehörte zu den besten Spielern auf dem Platz. Gegen den körperbetonten Kölner Stürmer Ragnar Ache musste sich die Abwehrkante in zahlreiche intensive Zweikämpfe begeben – setzte sich dabei aber konsequent durch. Ob in Duellen am Boden oder bei Kopfballduellen in der Luft, an dem robusten Verteidiger gab es praktisch kein Vorbeikommen. Damit rechtfertigte Chabot nicht nur überzeugend seine Rückkehr in die VfB-Startformation, sondern bewies erneut, dass er zu den besten Zweikämpfern der gesamten Liga zählt. Diese konstante Leistung macht ihn zu einem ernsthaften Kandidaten für eine mögliche Nominierung in den DFB-Kader.

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