Playoff-Albtraum für Dennis Schröder: Nur fünf Minuten und dann die Bank
Für Dennis Schröder und seine Cleveland Cavaliers ist Spiel 3 der NBA-Playoff-Serie gegen die Toronto Raptors zu einem Abend zum Vergessen geworden. Die Cavs unterlagen in Toronto deutlich mit 104:126 und mussten den ersten Rückschlag in der Best-of-Seven-Serie hinnehmen. Besonders bitter: Der deutsche Nationalmannschafts-Kapitän kam gerade einmal fünf Minuten zum Einsatz – und das bereits in der ersten Halbzeit.
Schröder leistet sich drei Ballverluste
Der Point Guard wurde von Cavs-Trainer Kenny Atkinson früh ins Spiel gebracht, doch Schröder fand überhaupt nicht in die Partie. Innerhalb weniger Minuten leistete er sich drei Ballverluste, die die Raptors eiskalt bestraften. Toronto nutzte die Schwächephase der Cavs und zog mit acht Punkten davon. Atkinson reagierte umgehend: Schröder musste vom Feld und kam im weiteren Verlauf des Spiels nicht mehr zum Einsatz. Normalerweise steht der Deutsche rund 15 Minuten pro Spiel auf dem Parkett.
Raptors beenden Negativserie gegen Cleveland
Am Ende feierten die Toronto Raptors einen verdienten Heimsieg. Scottie Barnes und RJ Barrett waren mit jeweils 33 Punkten die überragenden Akteure aufseiten der Gastgeber. Für Toronto war es der erste Playoff-Sieg gegen die Cavaliers seit zwölf Niederlagen in Serie. In der Serie führen die Cavaliers weiterhin mit 2:1, doch der Schwung ist nun aufseiten der Raptors.
Weitere Playoff-Ergebnisse: Hawks und Timberwolves jubeln
Atlanta Hawks schlagen New York Knicks
In einer engen Serie haben die Atlanta Hawks die Führung zurückerobert. In Spiel drei setzte sich Atlanta hauchdünn mit 109:108 durch und liegt nun 2:1 vorne. Matchwinner war CJ McCollum, der 12,5 Sekunden vor Schluss den entscheidenden Wurf traf. Die Knicks hatten noch die Chance auf die Antwort, doch ein Ballverlust von Jalen Brunson 1,2 Sekunden vor dem Ende machte alle Hoffnungen zunichte und sicherte Atlanta den Heimsieg gegen das favorisierte Team aus New York.
Minnesota Timberwolves besiegen Denver Nuggets
Auch die Minnesota Timberwolves konnten in ihrer Serie ein Ausrufezeichen setzen. Beim 114:96 gegen die Denver Nuggets feierte das Team den ersten Heimsieg und ging ebenfalls mit 2:1 in Führung. Entscheidend war vor allem die starke Defensivleistung von Rudy Gobert gegen MVP Nikola Jokic. Zwar kam der Serbe auf 27 Punkte und 15 Rebounds, wurde von Gobert aber immer wieder effektiv gestört. Jokic traf nur 7 von 26 Würfe. Mit Jokic auf dem Feld lagen die Nuggets deutlich zurück (-21), während Minnesota mit Gobert klar im Plus war (+18). Der Franzose glänzte zudem selbst mit einem Double-Double aus 10 Punkten und 12 Rebounds.
Allerdings gibt es bei den Timberwolves auch große Sorgen: Superstar Anthony Edwards humpelte zum Ende des Spiels in die Kabine. Wie stark er verletzt ist, ist bislang nicht bekannt.



