Der große Außenseiter Southampton stand kurz vor einer Sensation im FA-Cup-Viertelfinale. Doch Manchester City schlug innerhalb von fünf Minuten zurück und drehte die Partie. Der Zweitligist um den deutschen Trainer Tonda Eckert (33) verpasste damit knapp den Einzug ins Halbfinale.
Starke Leistung des Außenseiters
Southampton machte von Beginn an ein richtig gutes Spiel. Dank einer starken Leistung von Bayern-Leihgabe Daniel Peretz blieb das Team lange im Spiel. In der 79. Minute belohnte sich der Zweitligist dann endlich: Caspar Jander eroberte den Ball stark an der Mittellinie, schaltete sofort um und spielte nach außen zum Ex-Schalker Leonardo Scienza. Dessen Hereingabe wurde von Kuryu Matsuki direkt vor dem Strafraum auf Finn Azaz weitergeleitet. Der drehte sich blitzschnell und schlenzte den Ball traumhaft ins rechte obere Eck – für City-Keeper Trafford war nichts zu machen.
Im Londoner Wembley Stadium brachen alle Dämme. Die Southampton-Fans rasten komplett aus. Das gelbe Meer an Anhängern machte daraufhin richtig Alarm. Doch lediglich drei Minuten durften die Fans jubeln. Dann schlug City zurück.
Citys Doppelschlag
In der 82. Minute traf Doku aus halblinker Position: Sein Schuss wurde von Bree unhaltbar für Peretz ins rechte untere Eck abgefälscht. Der Ausgleich! Southampton hatte durch Matsuki die Chance auf die erneute Führung, doch Trafford war zur Stelle. Nur Momente später rappelte es im Kasten des Außenseiters. In der 87. Minute fasste sich Mittelfeldmann Nico Gonzalez aus der Distanz ein Herz und knallte den Ball mit voller Wucht ins linke obere Eck – ein Traumtor.
Southampton lief in den Schlussminuten an. City hatte sogar noch die Chance auf den dritten Treffer, konnte aber nicht ins leere Tor treffen. Der Außenseiter selbst kam nicht mehr gefährlich vor den City-Kasten. Die Sensation blieb somit aus.



