DFB-Frauen starten mit WM-Vision: Dresden-Auftakt gegen Slowenien
DFB-Frauen starten mit WM-Vision in Dresden

DFB-Frauen starten mit WM-Vision: Dresden-Auftakt gegen Slowenien

Die deutsche Frauen-Nationalmannschaft blickt mit großer Vorfreude auf den Jahresauftakt in Dresden. Nach einem lehrreichen Jahr 2025, das mit dem EM-Halbfinale endete, richtet sich der Fokus nun vollständig auf die Qualifikation für die Weltmeisterschaft 2027 in Brasilien. Bundestrainer Christian Wück und seine Mannschaft wollen am Dienstagabend gegen Slowenien den Grundstein für eine erfolgreiche Kampagne legen.

Kapitänin Gwinn führt mit Optimismus

Bayern-Star Giulia Gwinn wird die Mannschaft in Dresden zum 20. Mal als Spielführerin auf den Platz führen. „Die Stimmung ist super“, berichtete die aktuelle „Fußballerin des Jahres“ nach den Vorbereitungstagen auf dem DFB-Campus in Frankfurt. „Wir haben ein großes Ziel vor Augen. Es ist immer cool, wenn es Spiele sind, wo um was geht. Wir sind hoch motiviert.“ Die Rechtsverteidigerin betonte die besondere Mentalität im Team, forderte aber auch mehr Selbstvertrauen in die eigenen Fähigkeiten.

Wück setzt auf kontinuierliche Entwicklung

Bundestrainer Christian Wück nutzte die ungewöhnlich lange Vorbereitungszeit von 13 Tagen intensiv. „Wir sind weit in der Entwicklung, aber jetzt wollen wir die nächsten Schritte gehen“, erklärte der 52-Jährige. Allerdings muss er auf einige Schlüsselspielerinnen verzichten: Weltklassestürmerin Klara Bühl fällt verletzt aus, ebenso wie die Langzeitausfälle Lena Oberdorf und Giovanna Hoffmann. Als Neulinge im Kader sind Jella Veit von Eintracht Frankfurt und Larissa Mühlhaus von Werder Bremen dabei.

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Effizienz vor dem Tor als Schlüsselthema

Ein zentrales Anliegen des Bundestrainers ist die Verbesserung der Offensivwirkung. „In der Offensive kann ich über die Effizienz vor dem Tor sprechen, da muss man nicht drum herumreden“, sagte Wück. „Das wird am Ende ein Schlüsselthema sein.“ Im vergangenen Jahr ließ die Durchschlagskraft der DFB-Frauen oft zu wünschen übrig, besonders in den entscheidenden Spielen gegen die spanische Weltmeistermannschaft.

Qualifikationsauftakt mit klarem Ziel

Die deutsche Mannschaft trifft in der WM-Qualifikation auf Slowenien, Norwegen und Österreich. Als Gruppenerster wäre die direkte Qualifikation für Brasilien 2027 gesichert. „Nichts zählt außer einem Sieg“, betonte Carlotta Wamser von Bayer Leverkusen, die nach ihrer EM-Entdeckung nun zurück im Nationalteam ist. Torjägerin Lea Schüller sprach von „purer Freude auf das erste Spiel“ und hofft nach ihrem Wechsel zu Manchester United auf einen persönlichen Neuanfang.

Langfristige Perspektive bis zur Heim-EM 2029

Beim DFB gibt es eine klare Erwartungshaltung: In Wücks Amtszeit, die bis zur Heim-Europameisterschaft 2029 läuft, sollen Titel folgen. Der letzte große Turniersieg datiert aus dem Jahr 2016 mit dem Olympiasieg in Rio. Für das Spiel in Dresden, für das bereits über 18.000 Tickets verkauft wurden, erwartet der Bundestrainer eine taktische Herausforderung: „Wir werden gegen die Sloweninnen spielerische Lösungen finden müssen, um gegen eine kompakte Mannschaft zu bestehen.“

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