Eberl überrascht: Bayern-Trainer Kompany für Champions-League-Halbfinale gesperrt
Eberl überrascht: Kompany für CL-Halbfinale gesperrt

Eberl zeigt sich überrascht über unerwartete Trainersperre

Der FC Bayern München hat sich mit einem spektakulären 4:3-Sieg gegen Real Madrid den Einzug ins Halbfinale der Champions League gesichert. Doch die Freude über den wichtigen Erfolg wurde nach dem Abpfiff durch eine unerwartete Nachricht getrübt.

„Ist das so?“: Eberls verblüffte Reaktion

Im DAZN-Interview nach dem Spiel wurde Sportvorstand Max Eberl von Moderatorin Laura Wontorra mit der Nachricht konfrontiert, dass Bayern-Trainer Vincent Kompany für das kommende Halbfinale gesperrt ist. „Eine Gelbe Karte, die Euch heute vielleicht sehr wehtut, ist die, die Vincent Kompany gesehen hat. Er fehlt damit gesperrt im Halbfinale“, erklärte Wontorra.

Eberl reagierte sichtlich überrascht: „Ist das so?“ Dabei schaute er sich suchend um. Auch die anwesenden Experten Sami Khedira und Michael Ballack zeigten sich verwundert. Die Moderatorin bestätigte: „Das ist so. Wir haben es im Hintergrund dreimal gecheckt.“

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Die Ursache der Sperre

Der Grund für die Sperre liegt in einer Szene beim 2:3 von Kylian Mbappé. Kompany hatte sich massiv über ein Foul von Antonio Rüdiger an Josip Stanisic im Vorfeld des Tores beschwert. Dafür sah der Bayern-Trainer seine dritte Gelbe Karte im laufenden Wettbewerb und muss somit beim Hinspiel am 28. April in Paris von der Tribüne aus zusehen.

Eberl verriet seine anfängliche Fehleinschätzung: „Wir sind in die Kabine gekommen und haben gesagt: Großartig, kein Spieler ist gesperrt. Jetzt ist der Trainer gesperrt. Gotteswillen!“

Kompany kritisiert Regelung bereits vor dem Spiel

Vincent Kompany selbst äußerte sich kurz nach dem Spiel ebenfalls zu seiner Sperre: „Ich finde, in dem neuen Format hat man so viele neue Spiele, und trotzdem ist es so streng.“ Bereits vor der Partie hatte der Bayern-Trainer die Gelbe-Karten-Regelung in der Champions League kritisiert.

Als Eberl die umstrittene Szene noch einmal gezeigt wurde, kommentierte er: „Darf ich das so salopp sagen? Mir sind Szenen eigentlich SCH-egal. Für uns hat es sich wie ein Foul angefühlt. Er hat es nicht gepfiffen. Auch gegen diese Widerstände sind wir angegangen. Und jetzt sind wir weiter.“

Optimistischer Blick nach vorn

Trotz der unerwarteten Nachricht zeigte sich der Sportvorstand zuversichtlich: „Jetzt freue ich mich extrem. Was in Paris passiert, das ist dann in 14 Tagen. Auch da wird Vinni eine Lösung finden.“

Der Sieg gegen Real Madrid markiert einen wichtigen Schritt für die Bayern in der Champions League, doch die Sperre des Trainers für das entscheidende Halbfinal-Hinspiel stellt das Team vor eine zusätzliche Herausforderung in der Königsklasse.

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