Eberl deutet Portugal-Connection des Schiris an
Eberl: Portugal-Connection des Schiris angedeutet

Bayern-Boss Max Eberl hat nach dem Champions-League-Halbfinale zwischen Bayern München und Paris Saint-Germain deutliche Worte zur Leistung des Schiedsrichters gefunden. In einer Pressekonferenz äußerte er sich kritisch über die Spielleitung und machte eine interessante Andeutung bezüglich der Verbindung des Unparteiischen zu den Parisern.

Eberl: „Die hat er immer begleitet“

Eberl sagte wörtlich: „Die hat er immer begleitet.“ Damit spielte er offenbar auf eine vermeintliche Nähe des portugiesischen Schiedsrichters zu PSG an. Der Manager des deutschen Rekordmeisters ließ durchblicken, dass die Entscheidungen des Referees aus Portugal nicht ganz unparteiisch gewirkt hätten. „Es ist schon auffällig, wie oft er in den entscheidenden Szenen zugunsten der Pariser gepfiffen hat“, so Eberl weiter.

Reaktionen auf die Aussagen

Die Aussagen von Eberl sorgten umgehend für Diskussionen in der Fußballwelt. Während einige Experten seine Kritik nachvollziehen können, sehen andere darin eine Ausrede für die eigene schwache Leistung. PSG-Trainer Luis Enrique wies die Vorwürfe zurück und betonte, dass der Schiedsrichter eine gute Leistung gezeigt habe. Die UEFA hat sich bislang nicht zu den Äußerungen geäußert.

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Hintergrund der Partie

Das Halbfinal-Hinspiel endete mit einem knappen 2:1-Sieg für Paris Saint-Germain. Bayern München haderte mit mehreren strittigen Entscheidungen, darunter ein nicht gegebener Elfmeter nach einem Foul an Harry Kane. Eberl kritisierte zudem die Kommunikation des Schiedsrichters mit den Spielern. „Er hat die Mannschaften nicht gut geführt, das war heute nicht auf dem Niveau eines Champions-League-Halbfinals“, sagte er.

Die Personalie des Schiedsrichters war bereits vor dem Spiel ein Thema, da er aus Portugal stammt und PSG mehrere portugiesische Spieler in seinen Reihen hat. Eberl deutete an, dass diese Verbindung möglicherweise Einfluss auf die Spielleitung gehabt haben könnte. „Es ist nicht einfach, wenn man gegen eine Mannschaft mit vielen Landsleuten pfeift“, so der Bayern-Boss.

Ob die UEFA Konsequenzen aus den Aussagen zieht, bleibt abzuwarten. Eberl selbst betonte, dass er keine offizielle Beschwerde einreichen werde, sondern lediglich seine Meinung geäußert habe. Das Rückspiel in München wird mit Spannung erwartet, und die Bayern hoffen auf eine ausgeglichenere Spielleitung.

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