Hertha-Juwel Eichhorn vor Comeback - Gechters Einsatz in Dresden ungewiss
Eichhorn-Comeback bei Hertha - Gechter-Frage vor Dresden-Spiel

Hertha-Juwel Kennet Eichhorn vor lang ersehntem Comeback

Nach monatelanger Verletzungspause steht Jungstar Kennet Eichhorn kurz vor seiner Rückkehr in den Kader von Fußball-Zweitligist Hertha BSC. Der 16-jährige Mittelfeldspieler, der seit Mitte Januar aufgrund einer Sprunggelenksverletzung ausgefallen war, absolvierte am Montag seine erste Trainingseinheit mit dem Team. Trainer Stefan Leitl gab vor dem wichtigen Auswärtsspiel bei Dynamo Dresden am Samstagabend (20.30 Uhr, übertragen auf RTL Nitro und Sky) bekannt, dass Eichhorn zwar noch nicht für die Startelf in Frage komme, aber definitiv im Spielerkader stehen werde.

Gechters Einsatz weiterhin ungewiss

Während bei Eichhorn die Rückkehr bevorsteht, bleibt der Einsatz von U21-Nationalspieler Linus Gechter weiterhin fraglich. Der 22-jährige Innenverteidiger kehrte mit starken Schulterschmerzen von der Nationalmannschaft zurück. Zwar konnten medizinische Untersuchungen eine schwerwiegende Verletzung ausschließen, doch Leitl betonte: „Wir sind natürlich sehr froh, dass die Untersuchungen keine schlimmere Verletzung ergeben haben. Trotzdem ist es so, dass Linus starke Schmerzen in der Schulter verspürt.“ Die endgültige Entscheidung über Gechters Einsatz fällt erst im Abschlusstraining am Freitag.

Für den Fall, dass Gechter nicht spielen kann, steht mit Toni Leistner ein erfahrener Ersatzspieler bereit. Besonders brisant ist die Situation, da Gechter in der laufenden Saison bereits länger wegen einer Schulterverletzung ausgefallen war und in der Rückrunde zu einer festen Größe in der Hertha-Abwehr geworden ist.

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Hertha mit Aufstiegshoffnungen trotz sieben Punkten Rückstand

Der Hauptstadt-Club geht mit viel Selbstvertrauen nach Dresden, nachdem er in den vergangenen fünf Spielen dreimal siegreich war. Ein vierter Sieg würde die ohnehin schon vorhandene Aufstiegshoffnung weiter befeuern, auch wenn offiziell niemand aus dem Berliner Team dieses Thema ansprechen möchte. Vor dem 28. Spieltag beträgt der Rückstand auf den begehrten Relegationsplatz drei allerdings noch sieben Punkte – eine durchaus beachtliche Lücke, die geschlossen werden muss.

Trainer Leitl warnte jedoch vor der besonderen Atmosphäre im Dresdner Stadion: „Es gibt wenige Stadien dieser Größe, die so eine Wucht entwickeln können. Es wird schon mental eine Herausforderung für uns.“ Während Hertha BSC um den Aufstieg kämpft, befindet sich Aufsteiger Dynamo Dresden in einem erbitterten Kampf gegen den Abstieg, was die Begegnung zusätzlich an Brisanz gewinnen lässt.

Eichhorns Entwicklung übertrifft alle Erwartungen

Besonders erfreulich für Hertha BSC ist die schnelle Genesung von Kennet Eichhorn. Der junge Mittelfeldspieler, der bereits das Interesse mehrerer Bundesliga-Clubs geweckt hat, beeindruckte in den ersten Trainingseinheiten nach seiner Verletzung. Leitl zeigte sich begeistert: „Trotzdem macht Kenny einen sehr guten Eindruck in allen Spielformen. Er ist schon deutlich weiter, als wir es erwartet haben.“ Diese positive Entwicklung gibt dem Team zusätzlichen Auftrieb für die entscheidende Phase der Saison.

Das Comeback des talentierten Eigengewächses könnte zum richtigen Zeitpunkt kommen, um der Hertha in den verbleibenden Spielen noch einmal entscheidenden Schwung zu verleihen. Alle Blicke sind nun auf das Samstagabend-Spiel in Dresden gerichtet, das für beide Teams von existenzieller Bedeutung ist.

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