Kurioses Eigentor aus 45 Metern entscheidet Europa-League-Duell
Ein spektakuläres Eigentor aus fast halber Spielfelddistanz hat das Viertelfinal-Hinspiel in der Europa League zwischen dem FC Porto und Nottingham Forest maßgeblich geprägt. Abwehrspieler Martim Fernandes wollte den Ball in der 13. Minute aus etwa 45 Metern Entfernung zu seinem Torhüter Diogo Costa zurückspielen, doch dieser war weit vor seinem Tor postiert und konnte den unglücklichen Rückpass nicht mehr erreichen.
Porto-Schock und Verletzung für Fernandes
Der portugiesische Verteidiger, der den Ball fast von der Mittellinie aus spielte, sah fassungslos zu, wie der Ball ins eigene Tor rollte. Nur sechs Minuten nach diesem denkwürdigen Eigentor musste Fernandes verletzt ausgewechselt werden. Porto hatte die Führung durch William Gomes in der 11. Minute erzielt, doch das kuriose Eigentor sorgte für den 1:1-Ausgleich.
Für Nottingham Forest und den deutschen Torhüter Stefan Ortega Moreno bedeutet dieses Ergebnis eine ausgezeichnete Ausgangsposition für das Rückspiel. Der englische Klub träumt nun vom Einzug ins Halbfinale der Europa League.
Aston Villa mit klarem Vorteil
Noch besser steht Aston Villa im anderen Viertelfinale da. Der Premier-League-Klub gewann sein Auswärtsspiel beim FC Bologna mit 3:1 und hat damit eine komfortable Ausgangsposition für das Rückspiel. Die Tore für Villa fielen in einer überzeugenden Teamleistung, die den italienischen Gastgeber deutlich dominierte.
Die Rückspiele beider Duelle werden am kommenden Donnerstag ausgetragen. Die Gewinner der beiden Partien treffen dann im Halbfinale der Europa League aufeinander, wo es um den Einzug ins Finale des prestigeträchtigen europäischen Wettbewerbs geht.
Für den FC Porto bedeutet das unglückliche Eigentor einen herben Rückschlag im Heimpiel. Das Team muss im Rückspiel in England nun nachlegen, um noch die Chance auf das Halbfinale zu wahren. Nottingham Forest hingegen kann mit dem 1:1 und einem Auswärtstor zuversichtlich in die Heimpartie gehen.



