Die Eisbären Berlin haben auch das zweite Spiel der DEL-Finalserie gegen die Adler Mannheim souverän gewonnen. In der heimischen Uber Arena setzte sich der Titelverteidiger mit 5:1 (1:0, 1:0, 3:1) durch und führt nun mit 2:0 in der Best-of-Seven-Serie. Nur noch zwei Siege trennen die Berliner von der Titelverteidigung. Die nächste Partie findet am Dienstag um 19.30 Uhr in Mannheim statt und wird bei MagentaSport übertragen.
Starker Auftritt der Eisbären
Das Team von Trainer Serge Aubin zeigte eine beeindruckende Leistung und feierte den zehnten Play-off-Sieg in Folge gegen die Kurpfälzer. Vor dem Spiel sorgte ein besonderer musikalischer Auftakt für Gänsehaut: „The Voice of Germany“-Siegerin Anne Mosters (20) sang die deutsche Nationalhymne, begleitet von Kult-Rocker Bernd Römer (72) von der Band Karat auf der Gitarre.
Ein wichtiges Zeichen gab es bereits vor dem Spiel: Eisbären-Kapitän Kai Wissmann (30) konnte auflaufen, nachdem das Verfahren gegen ihn eingestellt worden war. Ihm drohte eine mögliche Sperre nach einem Check im ersten Finalspiel gegen Mannheims Leon Gawanke (26). Auch Gawanke stand im Aufgebot der Adler.
Frühe Führung und starke Defensive
Mannheim startete besser in die Partie, doch das erste Tor erzielten die Eisbären. Angreifer Manuel Wiederer (29) traf bereits in der dritten Minute zur 1:0-Führung. Der unermüdliche Arbeiter ist bekannt für seine wichtigen Tore und bewies erneut seine Qualität.
Im zweiten Drittel dominierte erneut der Titelverteidiger. Mannheim versuchte es mit Überhärte, ließ sich aber nicht provozieren. Ein herausragendes Solo aus der eigenen Zone schloss Liam Kirk zum 2:0 ab (23.). Die Adler drängten auf den Anschlusstreffer, scheiterten aber immer wieder an Berlins Torwart Jonas Stettmer (24), der starke Paraden zeigte.
Leo Pföderl mit historischem Doppelpack
Im Schlussdrittel dann der große Auftritt von Leo Pföderl (32). Der Stürmer bewies zur rechten Zeit seinen Torriecher und erzielte einen Doppelpack (47., 54.). Sein Treffer zum 4:0 war zugleich sein 50. Play-off-Tor – ein beeindruckendes Jubiläum. Eric Hördler (21) sorgte mit seinem ersten Play-off-Tor sogar für das 5:0 (54.). Mannheim gelang nur noch der Schönheitsfehler zum 5:1 durch Zach Solow (27) in der 58. Minute.
Die Eisbären haben nun beste Chancen auf die Titelverteidigung. Doch die Serie ist noch nicht entschieden. Am Dienstag geht es in Mannheim weiter, wo die Adler vor heimischem Publikum alles geben werden, um den Anschluss herzustellen.



