Elversberg-Coach warnt: Dynamo Dresden ist eine völlig veränderte Mannschaft
Elversberg-Coach warnt vor verändertem Dynamo Dresden

Elversberg-Coach warnt: Dynamo Dresden ist eine völlig veränderte Mannschaft

Die SV Elversberg steht am Samstagabend um 20.30 Uhr bei Dynamo Dresden in der Zweiten Liga auf dem Platz. Auf den ersten Blick erscheint die Aufgabe für den Tabellenvierten machbar, denn die Sachsen belegen aktuell den vorletzten Rang. Doch Trainer Vincent Wagner lässt sich von dieser Position nicht täuschen.

Großer Respekt vor ungeschlagener Rückrunde

Ein genauerer Blick auf die Statistik offenbart, warum der 39-jährige Trainer vorsichtig ist: Dynamo Dresden ist in dieser Rückrunde noch ungeschlagen. Mit acht Punkten aus vier Partien zählen die Sachsen zu den drittbesten Mannschaften der aktuellen Halbserie. Im Gegensatz dazu sammelte Elversberg in derselben Phase lediglich vier Zähler und rangiert auf Platz zwölf.

Im Hinspiel rettete die SVE erst durch ein spätes Tor von Younes Ebnoutalib, der mittlerweile zu Eintracht Frankfurt gewechselt ist, ein 2:2-Unentschieden. Eine besondere Gefahr geht von Standardsituationen aus: Fünf der sieben Rückrundentore von Dynamo Dresden fielen nach solchen Szenen. Ausgerechnet in diesem Bereich zeigte sich Elversberg zuletzt gegen Hertha BSC anfällig.

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Wagner: „Eine ganz andere Truppe“

Trainer Vincent Wagner äußert großen Respekt vor dem Gegner: „Dresden ist schon Mitte der Hinrunde ein Stück besser geworden und jetzt mit den Neuverpflichtungen aus der Winterpause eine ganz andere Truppe.“ Er betont weiter: „Es wird auf jeden Fall eine sehr große Hürde, die uns erwartet, auf die wir uns aber auch freuen.“

Die mentale Stärke seiner Mannschaft bewies Elversberg bereits beim ersten Samstagabend-Topspiel dieser Saison mit einem 3:1-Sieg auf dem Betzenberg in Kaiserslautern. „Ungefähr so wird's jetzt wieder werden“, so Wagner, der sich auf die Herausforderung in Dresden freut.

Personelle Veränderungen und Stadionatmosphäre

Positiv für die Saarländer: Die beiden Außenverteidiger Lasse Günther und Felix Keidel kehren nach überstandenen Verletzungen zurück. Problematisch könnte dagegen der Ausfall von Jan Gyamerah werden, der bereits im Spiel gegen Hertha BSC früh ausgewechselt werden musste.

Wagner sieht in der erwarteten Atmosphäre im Dresdner Stadion sowohl eine Herausforderung als auch eine Motivation: „Ein frenetisches, volles Stadion. Eine Mannschaft, die fußballerisch gut ist – die aber auch kratzen, beißen und um jeden Zentimeter kämpfen wird.“ Diese Kombination aus technischem Können und kämpferischer Einstellung macht den Gegner besonders gefährlich.

Die SV Elversberg muss sich auf eine komplett veränderte Dynamo-Mannschaft einstellen, die trotz ihrer Tabellenposition in der Rückrunde überzeugende Leistungen zeigt. Die Saarländer benötigen eine deutliche Steigerung gegenüber der 0:3-Heimniederlage gegen Hertha, um in Dresden punkten zu können.

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