Neuer Trainer Alexander Ende: Fortuna Düsseldorf setzt auf Kampf gegen Abstieg
Ende: Fortuna Düsseldorf kämpft gegen Abstieg

Alexander Ende übernimmt bei Fortuna Düsseldorf in kritischer Phase

Nach dem zweiten Trainerwechsel innerhalb einer Saison soll der gebürtige Rheinländer Alexander Ende den Fußball-Zweitligisten Fortuna Düsseldorf vor dem drohenden Abstieg bewahren. Der neue Trainer wurde am Montag offiziell vorgestellt und betonte sofort seine Verbundenheit mit dem Verein und der Region.

Basics statt Revolution: Endes Strategie für den Saisonendspurt

Alexander Ende will bei Fortuna Düsseldorf im entscheidenden Saisonendspurt der 2. Fußball-Bundesliga bewusst auf die Grundlagen setzen. „Alles umkrempeln, alles sofort neu – das wird nicht funktionieren. Den Spagat werden wir gehen müssen“, erklärte der neue Trainer bei seiner Vorstellung. Sein Plan für die verbleibenden fünf Spiele sei es, „den Jungs keine Denksportaufgabe zu geben, sondern das Gute zu belassen und in kleinen Schritten Dinge voranzutreiben.“

Ende folgt bei der kriselnden Fortuna auf Markus Anfang, was bereits den zweiten Trainerwechsel in der laufenden Saison darstellt. Sportvorstand Sven Mislintat kommentierte den Wechsel mit einem Augenzwinkern: „Ich darf euch versichern und beruhigen: Wir haben den Trainerwechsel nicht vorgenommen, um tolle Wortspielwitze zu machen. Das ist nicht der Plan gewesen, wir haben uns dabei was gedacht.“

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Mislintat hatte Ende bereits länger im Blick

Mislintat, der selbst erst im Dezember bei der Fortuna anheuerte, gab zu verstehen, dass er sich mit Ende schon „beschäftigt, bevor ich überhaupt wusste, für welchen Zweitligisten ich eventuell arbeiten werde“. Der Sportvorstand bezeichnete den 46-jährigen Ende als „für uns klar die beste Lösung in der aktuellen Situation“.

Die aktuelle Situation ist für Fortuna Düsseldorf mehr als prekär: Nach vier Niederlagen in Serie beträgt der Vorsprung auf einen direkten Abstiegsplatz nur noch einen einzigen Punkt. Die Mannschaft befindet sich in einer äußerst kritischen Phase der Saison.

„Kratzen, kämpfen, beißen“: Endes Kampfansage

„Ohne kratzen, kämpfen, beißen wird es in den nächsten Wochen nicht gehen. Das Ganze anzuzünden, das ist unser Auftrag“, sagte Ende entschlossen. Der Trainer war erst Mitte März beim Ligarivalen Preußen Münster freigestellt worden und übernimmt nun bei Fortuna eine große Herausforderung.

Ende betonte seine besondere Verbindung zum Verein: „Ich habe viele Verknüpfungen zur Fortuna. Ich bin Rheinländer. Mein Schwager ist großer Fortuna-Fan, es gibt in meiner Nachbarschaft viele Menschen, die mit Herzblut an diesem Verein hängen. Wenn man hier 25, 30 km entfernt groß wird, dann wird man sozialisiert mit diesem Verein.“

Debüt im Abstiegsduell gegen Magdeburg

Trotz seiner regionalen Verbundenheit ist für Ende bei Fortuna Düsseldorf zunächst vieles neu. „Viel Kennenlernen steht jetzt auf dem Programm“, erklärte der Trainer, bevor er am Samstag um 13.00 Uhr im entscheidenden Abstiegsduell beim 1. FC Magdeburg sein Debüt geben wird.

Ende zeigte sich zuversichtlich: „Die Menschen sind da, wenn es drauf ankommt. Wenn wir es sind von der ersten Minute, dann kann das eine Kraft werden, die wir definitiv brauchen.“ Der neue Trainer setzt damit bewusst auf die Unterstützung der Fans und den Kampfgeist seiner Mannschaft in der kritischen Phase des Saisonendspurts.

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