Alexander Ende wechselt zu Fortuna Düsseldorf: Neuer Trainerjob nach Münster-Rauswurf
Ende wird Fortuna-Trainer nach Münster-Aus

Neustart bei Fortuna Düsseldorf: Alexander Ende übernimmt das Traineramt

Gerade einmal vier Wochen nach seiner Freistellung bei Preußen Münster hat Alexander Ende einen neuen Trainerposten gefunden. Der 46-Jährige übernimmt mit sofortiger Wirkung das Amt des Cheftrainers bei Fortuna Düsseldorf, der sich aktuell auf dem 14. Tabellenplatz der 2. Bundesliga befindet und nur einen Punkt vor der Relegationszone liegt.

Überraschende Personalie nach Anfang-Entlassung

Die Entscheidung der Düsseldorfer Verantwortlichen um Sportvorstand Sven Mislintat kommt überraschend, hatte Ende doch zuletzt mit Preußen Münster nur einen einzigen Sieg in zwölf Ligaspielen erzielt. Unter seiner Führung waren die „Schwarz-Weiß-Grünen“ mit einem Punkteschnitt von 0,96 aus 27 Partien auf den drittletzten Tabellenrang abgestürzt.

Markus Anfang, der bisherige Fortuna-Trainer, wurde nach der 1:2-Heimpleite gegen Holstein Kiel freigestellt. Damit ist Ende bereits der dritte Cheftrainer bei den Rheinländern seit dem 1. Juli 2025, nachdem zuvor bereits Daniel Thioune entlassen worden war.

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Perspektivische Lösung mit langfristigem Vertrag

Anders als Preußen Münster, die nach Endes Rauswurf mit Routinier Alois Schwartz einen klassischen „Feuerwehrmann“ für die Restsaison verpflichteten, setzen die Düsseldorfer auf eine perspektivische Lösung. Ende erhielt einen Vertrag bis 2028 und soll den Fortuna-Fußball mit seiner Kurzpass-Taktik revolutionieren – vornehmlich von hinten heraus durchs Zentrum.

„Seine Idee vom Fußball mit dem laufintensiven Rauten-System ist absolut sehenswert, wurde von den Gegnern aber viel zu schnell entschlüsselt“, analysieren Experten die bisherige Arbeit des gebürtigen Grevenbroichers. Die Hoffnung in Düsseldorf: Dass der Kader der Rheinländer qualitativ besser besetzt ist, um genau mit diesem System erfolgreich zu sein.

Finanzielle Entlastung für Preußen Münster

Für Preußen Münster bringt der Wechsel eine finanzielle Entlastung. Durch sein Fortuna-Engagement ist Ende von der Gehaltsliste der „Adlerträger“ gestrichen. Sportchef Ole Kittner äußerte sich gegenüber Medien zurückhaltend zu den genauen Freigabebedingungen: „Wir treffen in den Verträgen klare Regelungen, die Planbarkeit und Wirtschaftlichkeit für Preußen sichern. Auch für den Fall einer Trennung, für die es mit Alexander Ende eine faire Vereinbarung für beide Seiten gibt.“

Nach Informationen soll Endes Vertrag in Münster bei Klassenerhalt bis 2027 gegolten haben, im Falle des Abstiegs aber nur bis Juni 2026. Gleiches galt für seinen langjährigen Co-Trainer Zlatko Muhovic, der ihn wohl nach Düsseldorf begleitet. Obwohl bereits beide direkten Duelle zwischen Münster und Düsseldorf (1:2/0:0) absolviert wurden, wäre eigentlich eine Ablösesumme fällig, da Fortuna zu den direkten Konkurrenten im Abstiegskampf zählt.

Herausforderung Klassenerhalt

Die größte Herausforderung für Alexander Ende wird der sofortige Klassenerhalt sein. Fortuna Düsseldorf befindet sich in akuter Abstiegsgefahr und muss in den verbleibenden Spieltagen dringend Punkte sammeln. „Überleben im Unterhaus des deutschen Fußballs allerdings vorausgesetzt“, kommentieren Beobachter die schwierige Ausgangslage.

Ende hatte bereits am 13. Februar dieses Jahres auf der Düsseldorfer Bank Probe gesessen – damals noch als Gegner, als er mit Preußen Münster torlos von der Fortuna trennte. Jetzt kehrt er zurück, um die Kohlen aus dem Feuer zu holen und einen „Happy Ende“ für die Fortuna zu schreiben.

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