Schwerer Verkehrsunfall bei Barth: Sechs Verletzte nach Frontalzusammenstoß auf Landstraße
Bei einem schweren Verkehrsunfall auf der Landstraße 21 zwischen Barth und Pruchten im Landkreis Vorpommern-Rügen sind am Samstag sechs Menschen verletzt worden, darunter zwei schwer. Der Unfall ereignete sich, als ein 85-jähriger Autofahrer aus bisher ungeklärter Ursache auf die Gegenfahrbahn geriet und dort frontal mit dem Fahrzeug eines 78-Jährigen kollidierte.
Schwere Verletzungen bei älterem Ehepaar
Der 78-jährige Fahrer und seine 81-jährige Beifahrerin erlitten bei dem Zusammenstoß schwere Verletzungen. Die Feuerwehr musste den Mann aus seinem Fahrzeug befreien. Aufgrund der Schwere seiner Verletzungen wurde er mit einem Rettungshubschrauber in das Universitätsklinikum Rostock geflogen, wo er intensivmedizinisch versorgt wird. Auch seine Ehefrau wurde mit schweren Verletzungen in eine Klinik gebracht.
Vier weitere Personen leicht verletzt
Im Fahrzeug des 85-jährigen Unfallverursachers befanden sich zum Zeitpunkt des Unfalls eine 84-jährige Beifahrerin sowie zwei Kinder im Alter von 10 und 13 Jahren. Alle vier Insassen dieses Fahrzeugs erlitten leichte Verletzungen und wurden zur ambulanten Behandlung in örtliche Krankenhäuser gebracht. Die genaue Art ihrer Verletzungen wurde zunächst nicht näher spezifiziert.
Lange Straßensperrung und Ermittlungen
Die Landstraße 21 musste nach dem Unfall für rund viereinhalb Stunden vollständig gesperrt werden, um die Unfallstelle aufnehmen zu können und die Fahrzeuge zu bergen. Während dieser Zeit wurde der Verkehr umgeleitet. Die Polizei hat die Ermittlungen zur genauen Unfallursache aufgenommen. Warum der 85-Jährige auf die Gegenfahrbahn geriet, ist bisher noch unklar. Technische Defekte am Fahrzeug, gesundheitliche Probleme des Fahrers oder andere Faktoren werden derzeit überprüft.
Die Polizei bittet Zeugen, die den Unfall beobachtet haben oder Informationen zur Fahrweise der beteiligten Fahrzeuge vor dem Zusammenstoß haben, sich bei der örtlichen Polizeidienststelle zu melden. Der Unfall wirft erneut Fragen zur Verkehrssicherheit auf Landstraßen in der Region auf, wo solche schweren Kollisionen trotz aller Sicherheitsmaßnahmen immer wieder vorkommen.



