Fünfte Gelbe Karte kostet Engelhardt das Bayern-Spiel
Der 1:0-Arbeitssieg von Borussia Mönchengladbach gegen Union Berlin war für Yannick Engelhardt eine Befreiung, doch der Mittelfeldspieler muss einen bitteren Preis zahlen. In der Schlussphase des Spiels geriet der 25-Jährige in eine Rangelei mit Union-Stürmer Ilyas Ansah, was Schiedsrichter Matthias Jöllenbeck mit Gelben Karten für beide Spieler ahndete. Für Engelhardt war es bereits die fünfte Verwarnung in dieser Bundesliga-Saison – die automatische Sperre folgt prompt.
Automatische Sperre gegen Rekordmeister
Die Konsequenz ist eindeutig: Yannick Engelhardt wird das wichtige Auswärtsspiel beim FC Bayern München am Freitag verpassen müssen. Die Partie gegen den Rekordmeister findet um 20:30 Uhr statt und wird von Sky übertragen. Für die Gladbacher bedeutet dies einen spürbaren Ausfall im Mittelfeld, gerade in einer Phase, in der die Mannschaft dringend Punkte benötigt.
Engelhardt über den wichtigen Dreier
Trotz der persönlichen Enttäuschung zeigte sich Engelhardt erleichtert über den Sieg gegen Union Berlin: „Es war ein verdienter Sieg, weil wir immer drangeblieben sind. Wir hatten genügend Chancen, haben sie aber wieder nicht genutzt. Hätten wir das am Ende nicht doch noch gewonnen, wäre es sehr bitter gewesen.“ Der Mittelfeldspieler betonte die Bedeutung des Dreiers nach sieben sieglosen Spielen: „Das war wichtig für den Kopf, für das ganze Umfeld. Ich glaube auch für die Fans, dass wir jetzt etwas zurückgeben konnten.“
Nicht alles perfekt, aber wichtiger Erfolg
Engelhardt räumte ein, dass die Leistung gegen Union Berlin nicht perfekt war: „Ich glaube, wir haben schon bessere Spiele gemacht. Aber in den vergangenen Wochen wurde oft gesagt, dass wir gut spielen, aber nicht punkten. Gegen Union haben wir vielleicht nicht das allerbeste Spiel gemacht, aber dafür waren wir in Zweikämpfen da und haben das angenommen, was gegen Union wichtig ist.“ Der Sieg bedeute vor allem psychologisch viel für die Mannschaft, die ihr angeknackstes Selbstbewusstsein stabilisieren konnte.
Weiterhin angespannte Tabellensituation
Der Mittelfeldspieler machte deutlich, dass ein Sieg nicht ausreicht: „Es bleibt alles eng. Wir müssen schauen, dass wir unsere Punkte holen. Umso wichtiger, dass wir das gegen Union noch geschafft haben.“ Engelhardt hofft, dass nun der Knoten bei der Mannschaft geplatzt ist und die Fohlen ihre positive Entwicklung fortsetzen können – auch ohne seine Unterstützung im Spiel gegen Bayern München.



