Trainer Luis Enrique von Paris Saint-Germain kann mit dem knappen Vorsprung seiner Mannschaft im Champions-League-Halbfinale gegen Bayern München weiter gut leben. Er sei trotz der Aufholjagd der Münchner im Hinspiel am vergangenen Dienstag „nicht frustriert“, versicherte der spanische Coach am Freitag, „weil das für mich ein einzigartiges Fußballspiel ist“.
Ein offener Schlagabtausch in Paris
Titelverteidiger PSG und die Bayern hatten sich beim 5:4-Spektakel in Paris einen offenen Schlagabtausch geliefert, Paris hatte zwischenzeitlich sogar 5:2 geführt. „Wir haben das Spiel gewonnen. Aber wir hätten auch Unentschieden spielen können, wir hätten das Spiel verlieren können, und das wäre nicht ungerecht gewesen“, erklärte Enrique fünf Tage vor dem Rückspiel am kommenden Mittwoch (21.00 Uhr/DAZN) in der Allianz Arena.
Enrique lobt das Niveau der Angreifer
„Es war ein sehr spektakuläres Spiel, weil die Angreifer beider Mannschaften die Verteidiger häufig überwunden haben, aber nicht, weil sie defensiv schlechte Arbeit geleistet hätten“, sagte der 55-Jährige: „Genau das macht dieses Spiel so großartig, weil es ein unglaubliches Niveau hatte – vor allem bei den Angreifern.“
Das Hinspiel bot den Zuschauern ein wahres Offensivfeuerwerk. Beide Teams zeigten eine beeindruckende Leistung nach vorne, wobei die Defensivreihen zeitweise überfordert wirkten. Enrique betonte jedoch, dass dies nicht an mangelhafter Abwehrarbeit lag, sondern an der außergewöhnlichen Qualität der Stürmer. Der PSG-Trainer zeigte sich daher optimistisch für das Rückspiel in München, auch wenn der Vorsprung nur knapp ist. Die Fans dürfen sich erneut auf ein packendes Duell freuen, bei dem beide Mannschaften alles geben werden, um ins Finale einzuziehen.



